28.10.2021 16:11 |

Raab lud zur Konferenz

„Vienna Forum“: Eine Allianz gegen Islamisten

Mit einem mutigen Fünf-Punkte-Programm hat Integrationsministerin Susanne Raab (ÖVP) im Palais Niederösterreich einen europäischen Schulterschluss gegen den politischen Islam ins Leben gerufen. Mehr als 100 Experten sowie Fachminister waren sich dabei einig: „Islamismus macht auch vor Grenzen nicht halt!“

Zentrales Thema der internationalen Konferenz war deshalb auch der länderübergreifende Kampf gegen die extremistischen Strömungen wie etwa den politischen Islam. Nach angeregten Vorträgen und Diskussionen einigten sich Experten und Politiker auf folgende fünf Schwerpunkte:

  • Stärkung der Zusammenarbeit: Das heißt, die Kontakte die auf Fachebene bereits bestehen, sollen weiter intensiviert werden, um gemeinsame Lösungen gegen Islamisten zu finden.
  • Austausch von „Best Practices“ (bewährte Vorgehensweisen). Erfahrungen und Erkenntnisse miteinander teilen. Ministerin Susanne Raab wird ihre Amtskollegen in den kommenden Monaten besuchen.
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Mit dem neuen ,Vienna Forum' haben wir einen europäischen Austausch im Kampf gegen den politischen Islam in Europa geschaffen. Denn der Islamismus ist ein Phänomen, das im Vormarsch ist.

Integrationsministerin Susanne Raab (ÖVP)

  • Verstärkte länderübergreifende Zusammenarbeit in der Forschung. Mit solidem und umfassenden Wissen soll gegen Akteure, Netzwerke sowie die dahinterstehende Ideologie vorgegangen werden. Kurzum: internationale Forschung.
  • Weitere Länder für den Kampf gegen den Islamismus gewinnen. Da extremistische Strömungen keine Grenzen kennen, sollen weitere interessierte Länder als Partner gewonnen werden.
  • „Vienna Forum“ als regelmäßiges Format. Wien könnte Kompetenzzentrum gegen den Islamismus werden. Das “Vienna Forum“ soll jährlich veranstaltet werden.

Christoph Matzl

Christoph Matzl
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