Zum Siegen verdammt

Rapid: Für letzte Chance bis an die Grenzen gehen

Rapid ist heute gegen Dinamo Zagreb zum Siegen verdammt - sonst wird man in der Aufstiegsfrage der Europa League zu Statisten degradier. Trainer Didi Kühbauer fordert „Mut und Überzeugung“, appelliert an die Fans.

„Wir können ja alle die Tabelle lesen. Wenn wir in der Gruppe dabeibleiben wollen, müssen wir gewinnen. Das ist das Ziel.“ Didi Kühbauer redet nicht um den heißen Brei herum. Wenn Rapid in der Europa League nach dem 0:1 gegen Genk und dem 0:2 bei West Ham in London nicht schon vorzeitig zu Statisten degradiert werden will, muss heute gegen Dinamo Zagreb ein Sieg her. Es ist – angesichts der eklatanten Auswärtsschwäche (kein Liga-Sieg) – ein Spiel der letzten Chance.

Denn nur die Top 2 der Gruppe steigen in der Europa League auf, der Dritte „überlebt“ in der K.-o.-Phase der Conference League – das Minimalziel. „Jeder muss daran glauben, die richtige Mentalität mitbringen“, fordert Rapids Trainer. „Jeder muss an die Grenzen gehen. Wir brauchen Mut und Überzeugung.“

So geht Mentalität
Anders als beim peinlichen 1:1 in Klagenfurt. Zeitgleich verwandelte Dinamo gegen Rijeka ein 0:3 in ein 3:3 – so geht Mentalität. So eliminierten die Kroaten ja auch letzte Saison Tottenham nach einem 0:2 in London mit 3:0 daheim. Triplepack-Torschütze Orsic ist heute verletzt fraglich, Kapitän Ademi fällt fix aus. Das ändert für die Buchmacher und Kühbauer aber nichts an der Favoritenrolle: „Es ist kein Nachteil, dass wir Außenseiter sind. Wir müssen ja nicht so auftreten.“

Dafür appelliert Kühbauer – trotz 23.000 verkaufter Karten – an Rapids Fans: „Wir brauchen ihre Unterstützung. Es werden viele Kroaten im Stadion sein. Ich hoffe, unsere Fans sind lauter.“ Auch wenn der Block West die 2-G-Regel bestreikt.

Rainer Bortenschlager
Rainer Bortenschlager
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Mittwoch, 01. Dezember 2021
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