Sonnige Herbsttage

Höchste Zeit, den Garten winterfest zu machen

Im Herbst zeigen sich unsere Gärten noch einmal von ihrer farbenprächtigen Seite. Nach einer düsteren, kalten und verregneten Woche kann man diese Pracht am Wochenende noch einmal so richtig genießen. Aber auf Hobbygärtner wartet auch einiges an Arbeit: Das Grün muss jetzt auf den Winter vorbereitet werden.

„Zur Zeit ist der Garten aber so traumhaft schön, dass man ihn vor allem genießen sollte“, rät Josefine Lengauer aus Niederneukirchen. „Laub zusammenrechen“, fällt ihr aber trotzdem als erstes ein, wenn man sie fragt, was jetzt in ihrem „Keramikgarten“ ansteht. Sie ist Obfrau der OÖ Privatgärten, eines Zusammenschlusses von leidenschaftlichen Gartenmenschen die ihre grünen Reiche den Sommer über nach englischem Vorbild für Besucher öffnen.

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Man sollte sich jetz aber auch die Zeit nehmen, den Garten noch einmal so richtig zu genießen

Gartenmensch Josefine Lengauer

Laub als Schutz für Beete
„Ich bringe das welke Laub aber nicht weg, sondern gebe es auf die Beete“. erklärt Josefine Lengauer. Mit einigen Ausnahmen: „Eichen- und Nusslaub eignet sich dazu nicht, da es zu viel Gerbsäure enthält.“ Auch die Blätter von Funkien benützt die Hobbygärtnerin und Keramikerin, deren Garten man heute, Samstag, und am Sonntag bei den Tagen des offenen Ateliers bewundern kann, zum Abdecken der Beete.

Viel zu laute Laubbläser
Apropos Laub: Der Naturschutzbund OÖ bittet Gartenbesitzer auf die ohnehin viel zu lauten Laubbläser und Laubsauger zu verzichten. Sie töten Kleintiere wie Spinnen und Insekten. Pflanzensamen werden zerstört. Gerade Igel fehlt es ohne Kleintiere an Nahrung.

An den Frühling denken
Doch zurück nach Niederneukirchen: Die Samenstände ihrer Blumen lässt Frau Josefine mit dem grünen Daumen prinzipiell stehen: als Nahrung für Vögel im Winter. „Ich füttere die Vögel schon jetzt an. Es ist sehr schön ihnen im Garten zuzusehen.“ Und natürlich denkt die Gärtnerin schon an den Frühling. „Bis zum ersten Frost kann man noch Tulpen, Märzenbecher, Hyazinthen und Krokusse setzen. Wenn man das auf einige Wochen verteilt, hat man im Frühling immer wieder frische Blumen.“

Claudia Tröster
Claudia Tröster
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Montag, 29. November 2021
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