21.03.2011 09:17 |

Proteste gegen Atom

Bürgermeister von A(dnet) bis Z(ell) fordern Stilllegung

Die Protestwelle gegen die Atom-Industrie und ihre strahlenden Geschäfte rollt durch Salzburg: "Bei uns sind die Bürgermeister von A(dnet) bis Z(ell am See) geschlossen für die Stilllegung der Uralt-Meiler", berichtet VP-Landesrätin Tina Widmann (Bild Mitte). In der Stadt Salzburg unterschrieb Stadtchef Heinz Schaden als erster Spitzenpolitiker die "Krone"-Petition gegen Atom.

"Wenn es um die Abschaltung der Atomkraftwerke in Europa geht, bin ich dabei", sagte Schaden, bevor er seine Unterschrift unter diesen Appell der "Krone" setzte. "Denn ich bin seit jeher gegen diese Form der Energiegewinnung und habe schon 1978 gegen Zwentendorf gestimmt", schilderte der Salzburger Bürgermeister.

Seine Amtskollegen aus den Landgemeinden sind genauso engagiert gegen strahlende Kraftwerke. Den Aufruf der "Krone", die gefährlichen Uralt-Meiler wie Isar 1 sofort vom Netz zu nehmen, unterstützen die Ortschefs von Adnet bis Zell am See. "Isar 1 ist eine arge Bedrohung. Es ist nur 150 Kilometer entfernt von der Stadt Salzburg", schildert Landesrätin Tina Widmann. "Und wenn dort etwas passiert, ist die strahlende Wolke in zwei Stunden da, weil Salzburg in der Hauptwindrichtung liegt. Für eine Evakuierung wäre keine Zeit."

Bei der Petition "Abschalten jetzt!" (siehe Link in der Infobox) geht es um den langfristigen Ausstieg aus der Atomkraft. EU-Gelder könnten das Abwracken der Meiler unterstützen.

Kronen Zeitung

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