In der Serie A

Marko Arnautovic steht vor Spitzenspiel im Fokus

Elf Jahre nach seinem Abschied von Inter Mailand kehrt Marko Arnautovic ins Meazza-Stadion zurück. Der ÖFB-Teamspieler fordert am Sonntag mit dem noch ungeschlagenen FC Bologna den italienischen Meister, der 2009/10 das Triple aus Meisterschaft, Cup und Champions League gewann. Arnautovic kam in dieser Saison auf drei Serie-A-Einsätze, ehe der Wechsel zu Werder Bremen erfolgte.

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Der 32-Jährige sieht seine Einsatzstatistik bei den „Nerazzurri“ mittlerweile mit Humor. „Inter? Ja ich habe dort gespielt, oder besser gesagt, ich habe dort trainiert“, erzählte Arnautovic kürzlich schmunzelnd über seine Zeit bei den Mailändern. Diese halten in der Meisterschaft wie Bologna bei sieben Punkten nach drei Runden.

„Arnautovic wird am Sonntag bestimmt mit Sympathie von den Inter-Fans empfangen, die noch sein Löwen-Jahr in Mailand in Erinnerung haben“, kommentierte „Tuttosport“ ironisch. Das Blatt listete in einem Bericht einige Anekdoten von Arnautovics Jahr in Mailand auf. Demnach hatte sich der Stürmer von seinem Kollegen Samuel Eto‘o einen Bentley G3 geliehen, der ihm vor einem Mailänder Luxushotel gestohlen wurde. Obwohl er kaum zum Einsatz gekommen war, zählte Arnautovic zu den aktivsten Spielern bei den Feierlichkeiten nach dem Triple, die ihm eine Prämie von 640.000 Euro bescherten.

„Ich bin besser als sie alle“
„Arnautovic konnte sich gut bei seinen Inter-Kollegen integrieren, die ihn für seine freche Dreistigkeit liebten“, schrieb „Tuttosport“. Auch Jose Mourinho, aktueller Trainer der AS Roma, erinnert sich gut an Arnautovic: „Als er erstmals zu uns kam, trainierten wir gerade und ich begrüßt ihn. Damals waren meine Stürmer Ibrahimovic, Adriano, Crespo und Cruz. Wir schüttelten uns die Hände, wechselten ein paar Worte und Marko sagte zu mir: ‘Trainer, ich bin besser als sie alle.‘“

Bologna-Trainer Sinisa Mihajlovic sagte am Freitag über seinen Wunschstürmer. „Arnautovic ist nicht in bester Verfassung, aber wenn er drei Spiele in Folge für Österreich bestreiten kann, dann kann er das auch hier.“ Der Österreicher müsse gegen Inter nichts anderes als sonst machen. „Er muss nur ruhig bleiben und zeigen, was er kann“, sagte Mihajlovic.

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