Burgenland als Vorbild

SPÖ will Bio-Wende in Kindergärten und Schulen

Politik
25.08.2021 13:04

Die SPÖ kann sich eine Bio-Wende, wie sie derzeit im Burgenland vorangetrieben wird, auch im Bund vorstellen. Im Burgenland sollen bis Ende des Jahres 50 Prozent des Mittagessens in Kindergärten und Volksschulen bio sein, bis 2024 werden 100 Prozent angestrebt.

Ein entsprechender Antrag ist bereits verfasst. Die Sozialdemokraten fordern nun, „dass gesundes Essen nicht nur für burgenländische Kinder da ist, sondern für alle in Österreich“, wie die Abgeordnete Julia Herr am Mittwoch bekannt gab.

SPÖ-Klimasprecherin Julia Herr spricht sich für eine CO2-Ausnahme für Mieter aus. Diese könnten sich ihr Heizsystem schließlich nicht selbst aussuchen. (Bild: APA/Roland Schlager)
SPÖ-Klimasprecherin Julia Herr spricht sich für eine CO2-Ausnahme für Mieter aus. Diese könnten sich ihr Heizsystem schließlich nicht selbst aussuchen.

Die Bio-Wende bringe „große Chancen“ mit sich - nicht nur für die Kinder, die gesünderes Essen bekommen, sondern auch für die Landwirte, für die durch eine höhere Nachfrage und Planbarkeit die Umstellung auf Bio einfacher werde, betonte Herr. Außerdem würden der Boden, die Natur und die Umwelt profitieren, Treibhausgase würden reduziert. Der Antrag fordere die Regierung dazu auf, ebenfalls Ziele wie jene im Burgenland festzulegen und Quoten zu definieren, „wie und wann man zu 100 Prozent kommen kann“.

Vorgaben im Burgenland teilweise schon „übererfüllt“
Der burgenländische Klubobmann Robert Hergovich sah das Land auf einem guten Weg, die gesetzten Ziele auch tatsächlich zu erreichen. „Nach jetzigem Stand werden wir die 100 Prozent 2024 erreichen“, sagte er. Die 50 Prozent Bio-Essen hätten zahlreiche Schulen und Kindergärten bereits übererfüllt. Für September ist bereits ein neues Projekt geplant: Bio-Frühstück an Volksschulen.

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