Grober Schirifehler

Spätes Siegestor! Mursak schießt KAC zum Derbysieg

Kärnten
09.01.2026 19:45

Eiskalter KAC! Im 363. Kärntner Derby war Villach lange die stärkere Mannschaft, führte auch mit 1:0. Aber am Ende war Mursak in Minute 59 mit dem 3:2 der Held der Rotjacken. Einen Aufreger gab es auch: Zwischendurch war Villach vermeintlich mit 2:1 in Front gegangen, aber die Schiris hatten zu Unrecht abgepfiffen.

Im vierten und letzten Saisonderby im Grunddurchgang nahm erst der VSV das Heft in die Hand – denn früh musste KAC-Verteidiger Maier auf die Strafbank. Aber das Powerplay brachte keinen Treffer ein – ein Lindner-Schuss wurde von Gäste-Goalie Dahm abgewehrt, der Nachschuss von Strong ging daneben. Auf der anderen Seite schloss KAC-Verteidiger Nickl im Konter zu zentral ab. 

Viele Kontersituationen
Nickl wurde auch in Minute zwölf gefährlich, scheiterte aber doppelt an Villachs Goalie Cannata. Auf beiden Seiten wurde viel geschossen, immer wieder fuhren beide Teams schnelle Konter – aber in den ersten 20 Minuten ohne Erfolg. Nach dem ersten Drittel lautete das Schussverhältnis 11:10 für die Hausherren. Auch ein Hammer von Villachs Van Nes wurde von KAC-Goalie Dahm entschärft (16.). 14 Sekunden vor der ersten Sirene war wieder Van Nes gefährlich, donnerte den Puck an die Stange. 

KAC-Wechsel ausgenutzt
Auch im zweiten Abschnitt ging es mit viel Pfeffer und Tempo weiter – und dann jubelte die Villacher Halle! Denn Goalie Cannata machte – als die Klagenfurter gerade wechselten – das Spiel schnell, Stürmer Hughes ließ für Linienkollege Helewka liegen und der traf durch die Beine von Tormann Dahm zum 1:0 für den VSV (24.).

Nick Hutchison und der VSV hatten Thimo Nickl und den KAC zwei Drittel lang im Griff.
Nick Hutchison und der VSV hatten Thimo Nickl und den KAC zwei Drittel lang im Griff.(Bild: GEPA)

Powerplay für die Gäste
Im ersten Klagenfurter Powerplay passierte später wenig, die Schüsse von Fraser und Schwinger waren kein Problem für Cannata. Kurz vor der zweiten Pause brachte auch der aufgerückte Simovic den Puck nicht im Gehäuse unter. Nach 40 Minuten führte Außenseiter VSV im Derby mit 1:0.

Grober Schirifehler
Weil dann auch noch Helewka wegen Beinstellens auf die Strafbank musste, hatten die Rotjacken eine doppelte Überzahl – und jubelten erstmals: Schuss von Unterweger und Herburger fälscht zum 1:1 ins Tor ab (44.). Wenige Sekunden jubelte wieder die Halle über die vermeintliche Villacher Führung. KAC-Torjäger From verlor im eigenen Drittel den Puck, Maxa schoss und versenkte dann den Rebound – aber die Schiris hatten zu diesem Zeitpunkt zu früh abgepfiffen und gaben das Tor zu Unrecht nicht.

Villachs Adam Helewka (re.) hatte in Minute 24 auf 1:0 gestellt.
Villachs Adam Helewka (re.) hatte in Minute 24 auf 1:0 gestellt.(Bild: GEPA)

Villach wieder auf Metall
Auch durch ein Powerplay blieben die Adler am Drücker, kurz später knallte Stürmer Scherbak den Puck scharf an die Querlatte (51.). Fast aus dem Nichts legten plötzlich die Gäste vor: Mursak tankt sich durch, bringt den Puck vors Tor und Schwinger muss nur noch zum 2:1 für den KAC einschieben (53.). 

Und dann kam Mursak. . .
Doch KAC-Verteidiger Maier fasste anschließend eine vierminütige Strafe aus, brachte dem VSV mit dem Powerplay eine große Ausgleichschance ein. Und diese wurde auch verwertet: Nach einem Querpass von Katic traf Villachs Kapitän Lindner hoch ins kurze Eck zum 2:2 (57.). Aber die Gäste schlugen direkt wieder zurück – Pass von Unterweger vors Villacher Tor und Mursak drückte die Scheibe aus kurzer Distanz zur abermaligen Führung rein. Am Ende jubelte Klagenfurt über den dritten Derbysieg in Folge und fuhr mit drei Punkten aus Villach heim.

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