Fernwärme für 20.000

Kaindl darf millionenschweres Kraftwerk bauen

Salzburg
09.01.2026 19:00

Der Boden- und Plattenhersteller Kaindl darf ein eigenes Kraftwerk in Wals bauen. Die Firma möchte so energieautark werden. Der Bau hatte sich wegen einer Rechtsentscheidung verzögert. 

Das Unternehmen will rund 200 Millionen Euro investieren. Zudem sollen mithilfe des Kraftwerks 20.000 Haushalte in Salzburg künftig von Fernwärme versorgt werden. Der Bau konnte bislang nicht beginnen, da der bayerische Bund Naturschutz eine Beschwerde gegen den Genehmigungsbescheid eingelegt hatte.

Am Freitag hat das Bundesverwaltungsgericht diesen wegen fehlender formeller Vorgaben zurückgewiesen, so ein Sprecher von Kaindl. Der Bescheid sei somit rechtskräftig, weil es die einzige Beschwerde war. 

Die neue Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage wird zu einem Drittel Holzabfälle von Kaindl nutzen. Das Unternehmen rechnet damit, dass der Bau rund zweieinhalb Jahre dauern wird. Noch heuer soll damit begonnen werden. 

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Salzburg-Krone
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