27.07.2021 21:54 |

Schwierige Gespräche

Russland und USA starten Abrüstungsverhandlungen

Die beiden Großmächte Russland und USA starten am Mittwoch ihre Sondierungen zu neuen Abrüstungsgesprächen in Genf. Neben der seit Jahrzehnten schwelenden Debatte um Atomwaffen steht dabei nun auch der Umgang mit Cyberattacken im Vordergrund. Sollte es hier zu Fortschritten in den Verhandlungen kommen, könnte dies das ruhige Leben kommerzieller Hacker-Banden aus Russland erheblich erschweren.

Bei dem Gipfeltreffen geht es um Fragen der „strategischen Stabilität“, wie US-Präsident Joe Biden und der russische Präsident Wladimir Putin bei ihren Gesprächen am 16. Juni vereinbart hatten. Es handle sich nun um ein wichtiges Signal für die globale Sicherheit, gaben sich die beiden Parteien im Vorfeld recht optimistisch.

Konkret sollen nun Themen für künftige Verhandlungen abgesteckt werden. Grundlage ist das einzige noch verbliebene große Abkommen zur Rüstungskontrolle zwischen den USA und Russland: der atomare Abrüstungsvertrag New Start.

Digitaler Zwist
Ein ganz wesentlicher Punkt ist aber auch die Abrüstung im Cyberspace. Digitale Attacken können schließlich schnell und wirkungsvoll ganze Volkswirtschaften lahmlegen. Schon jetzt verdienen etwa russische Hacker Millionen mit virtuellen Geiselnahmen.

Aber auch wenn die Interessen der beiden Länder dabei durchaus auseinandergehen, gibt es auch erste Zeichen der Annäherung. Inwieweit man sich dabei aber auf einen tatsächlichen Kompromiss einigen kann, ist noch absolut ungewiss.

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