Mit äußerst schmerzhaften Verbrennungen hat am Dienstag das Abfüllen von heißem Bitumen für einen 40-Jährigen in Enns (OÖ) geendet. Die flüssige Masse ergoss sich aus noch ungeklärter Ursache auf seine Hose und in seine Schuhe. Der Arbeiter musste nach notärztlicher Erstversorgung im Linzer Unfallkrankenhaus versorgt werden.
Der 40-Jährige aus Sieghartskirchen (NÖ) hatte am Dienstag gegen 13.30 Uhr in einer Firma in Enns heißes Bitumen aus seinem Lkw-Tankwagen abgefüllt. Als er am Ende des Auftankens den Schlauch des Tankwagens wieder abschloss, wurde er plötzlich von 180 Grad heißem, flüssigen Bitumen übergossen. Wie es zu dem gefährlichen und sehr schmerzhaften Unfall genau kommen konnte, ist noch unklar.
Sechs Prozent verbrannt
Die Sicherheitshose schützte den Mann glücklicherweise vor großflächigeren Verbrennungen, Bitumen floss aber auch in seine Schuhe. Der 40-Jährige erlitt am Fuß Verbrennungen zweiten Grades.
Offenbar sechs Prozent seiner Körperoberfläche sind betroffen. Nach einer notärztlichen Erstversorgung wurde der Arbeiter mit einem Rettungsauto ins Unfallkrankenhaus nach Linz gebracht.
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