"Es gibt 4.500 Taxis, doch die fallen im Stadtbild kaum auf. Eine Einheitsfarbe wäre von Vorteil. Mein Wunsch ist Gelb!", so Martin Hartmann, Geschäftsführer von Wiens größter Funkzentrale (40100). Tourismusdirektor Norbert Kettner stößt ins gleiche Horn. "Seit ich mein Amt übernommen habe, kämpfe ich dafür." Um den Unternehmern keine Zusatzkosten (Umlackierung) aufzubürden, könnte man eine Übergangsfrist schaffen.
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"Einheitsfarbe wäre schön. Umsetzen muss das die Innung"
Nur Neufahrzeuge müssten zunächst einheitlich sein. Durch das Ausscheiden älterer Autos löst sich das Problem irgendwann von alleine. Das Rathaus reagiert zustimmend. "Einheitsfarbe wäre schön. Umsetzen muss das aber die Innung", hieß es im Büro von Stadträtin Sandra Frauenberger. Rechtlich könnte die Stadt das nicht anordnen. Die Innung weiß genau, dass es in der Qualität von Autos und Lenkern große Unterschiede gibt. Allerdings vertritt sie in erster Linie die Unternehmer, weniger die Kunden.
"Vor Jahrzehnten gab es ja einheitliche Taxis", erzählte Hartmann. Seither scheiterten alle Versuche an der Branche selbst. "Taxler sind stolz auf ihre Unabhängigkeit. Das wollen sie sich nicht nehmen lassen."
von Alex Schönherr, Kronen Zeitung










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