Sperrzone eingerichtet

Tödliche Seuche bedroht Bienen im Innviertel

Bienenpest-Alarm im Innviertel in Oberösterreich: Die tödliche „Amerikanische Faulbrut“ grassiert bereits im Bezirk Braunau, auch Ried könnte betroffen sein. Rund um Polling wurde eine Sperrzone von drei Kilometern eingerichtet. Entwarnung gibt es frühestens in zwei Monaten.

Unter den Imkern im Innviertel geht die Angst um. Bei einem Bienenstand in Polling wurde die „Amerikanische Faulbrut“ – eine ausschließlich für den Nachwuchs der Insekten tödliche Seuche – nachgewiesen. Der betroffene Bienenstand wurde von der Bezirkshauptmannschaft gesperrt, eine Sperrzone im Radius von drei Kilometer eingerichtet.

Bienen dürfen Sperrzone nicht verlassen
Imker müssen darauf achten, dass die Bienenvölker die Sperrzone keinesfalls verlassen. Sie sind aufgefordert, gebrauchte Bienenwohnungen zu desinfizieren und die Waben zu entsorgen. Wer sich an die Auflagen nicht hält, zahlt eine Strafe in der Höhe von 4360 Euro. Diese heftigen Maßnahmen sind notwendig, da die Seuche hochansteckend ist. Die Übertragung erfolgt in Form der Sporen, die auch im Handelshonig vorkommen können. Selbst ungespülte Honiggläser können zu einer Gefahr für Bienen werden.

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Die Behörde hat rechtzeitig die Maßnahmen eingeleitet, um eine Ausbreitung der Seuche zu vermeiden. Jetzt gilt es, die Bienenstände laufend zu kontrollieren.

Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger, ÖVP

In Tirol etwa hat sich die Bienenpest vor zwei Jahren rasend schnell verbreitet und unzählige Bienenvölker ausradiert. Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger hofft, dass Oberösterreich davon verschont bleibt. „Die Behörden haben rechtzeitig die Maßnahmen eingeleitet!“ Entwarnung kann es frühestens in zwei Monaten geben, wenn der betroffene Bienenstand nochmals unter die Lupe genommen wird.

Mario Zeko
Mario Zeko
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Dienstag, 28. September 2021
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