23.07.2021 09:34 |

„Femme fatale“

Maxi Blaha als berühmte Alma Mahler-Werfel

Schauspielerin Maxi Blaha als berühmte „Femme fatale“. In „Alma Who?“ will sie ergründen, wieso es die Frau an Klimts Seite schwierig hatte.

Alma Mahler-Werfel (†1964) war viel mehr als nur „die Geliebte von Gustav Klimt.“ Das ist auch der Grund, warum Schauspielerin Maxi Blaha ihr jetzt, viele Jahrzehnte nach deren Tod, eine Bühne bietet. Auftakt einer ganzen Auftrittsreihe (maxiblaha.at) mit Titel „Alma Who?“ war für die 48-jährige Wienerin in der Rolle als „Femme fatale“ in der Klimt-Villa in Wien.

Warum diese Frau uns alle bis heute bewegt? „Es ist zeitgemäß, weil sie, so wie viele Frauen auch heute noch, an der Seite eines Künstlers sich nicht hat verwirklichen dürfen“, erzählt Blaha der „Krone“, kurz vor der Premiere. „Ich glaube, dass sie eine sehr begabte Frau war, die nicht den Weg gehen durfte, den sie hätte gehen wollen“, fährt sie fort, „und dass daraus ihr teils aggressives und verstörendes Verhalten resultierte.“

Die Künstlerin geht sogar noch weiter: „Ich glaube, dass es immer noch so ist, dass sich Frauen an Männern rächen, weil sie vorher Sachen machen, die sie eigentlich gar nicht machen wollten.“ Applaus für so viel Offenheit gab’s nicht nur von ihrem Sohn Nepomuk, sondern auch von Klimt-Nachfahre Gustav Huber.

Norman Schenz
Norman Schenz
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