Bei Copa Libertadores

Außer Kontrolle: Boca-Spieler raufen mit Polizei

Völlig chaotische Szenen in Brasilien: Nach der Achtelfinal-Niederlage gegen Atletico Mineiro in der Copa Libertadores verloren einige Spieler von Boca Juniors sichtlich die Nerven - und zwar so sehr, dass es zu einer regelrechten Rauferei mit der Polizei kam. Die brasilianischen Beamten setzten gar Tränengas ein, um die Spieler zu bändigen.

Hintergrund: Unmut über die Schiedsrichterleistung. Das berichten internationale Medien. Im Spiel waren Boca zwei Tore via VAR-Entscheidung aberkannt worden. So stand es nach 90 Minuten 0:0 - und nach Elfmeterschießen 3:1 für Atletico. Boca-Spieler gerieten noch auf dem Rasen mit Atletico-Kickern aneinander. Der Zwist verlagerte sich in den Kabinentrakt. Das Schiri-Team war offenbar in die Garderobe der Heimmannschaft geflüchtet, Boca-Spieler wollten reinstürmen.

Feuerlöscher und Absperrgitter
Da musste die Polizei ran. Doch von deren Präsenz schienen sich die Boca-Kicker auch nur mäßig, konkret: gar nicht einschüchtern zu lassen. Stattdessen gingen sie in den Gegenangriff über. Laut dem britischen „Mirror“ war Ex-Manchester-United-Spieler Marcos Rojo einer der rädelsführenden Krawallmacher. Er soll sogar einen Feuerlöscher auf die Beamten geschmissen haben. Video-Schnipsel zeigen, wie auch Absperrgitter kurzerhand zweckentfremdet wurden. Die Polizei soll mit Tränengas gekontert haben.

Schiri Schuldiger? „Ohne Zweifel!“
Sanktionen sind gewiss. Selbstreflexion und Reue auf Seiten der Boca-Spieler offenbar nur bedingt. Mittelfeld-Spieler Diego Gonzalez antwortete auf die Frage, ob der Schiri Schuld an den Randalen war: "Ohne Zweifel! Das hat jeder gesehen. Wir haben ein schönes Tor erzielt und hätten auch verdient gehabt, zu gewinnen.“

Michael Fally
Michael Fally
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