Bei Einvernahme

Marktstand-Unfall: Lenker spricht von „Blackout“

„Mein Mandant geht davon aus, dass er ein Blackout hatte und dadurch Gas- und Bremspedal seines Automatik-Fahrzeugs verwechselt hat“, sagt Rechtsanwalt Klaus Dorninger. Der Unfalllenker (86) von St. Florian (Oberösterreich), der in einen Marktstand gerast war, konnte das Spital verlassen und wurde am Dienstag erstmals von der Polizei einvernommen.

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Der 86-Jährige war am 11. Juli in St. Florian mit seinem SUV in einen Marktstand gerast. Zwölf Personen wurden verletzt – die „Krone“ berichtete. Noch immer versucht die Polizei Klarheit in den Unfallhergang zu bringen.

Weitere Zeugen werden einvernommen
Der betagte Lenker nimmt alle Schuld auf sich und sorgt sich sehr um die Verletzten. Was genau passiert ist, weiß aber auch er nicht, spricht von einem „Blackout“. „Jetzt werden noch weitere Zeugen einvernommen, dann wird es einen Bericht an die Staatsanwaltschaft Linz geben“, erklärt sein Linzer Anwalt Klaus Dorninger. Er rechnet mit einem kurzen Gerichtsverfahren.

Keine grobe Fahrlässigkeit
Den Beschuldigten erwartet eine Anklage wegen fahrlässiger Körperverletzung. Er habe jedoch, so Dorninger, nicht grob fahrlässig gehandelt. „Es gab keine überhöhte Geschwindigkeit, der Alko- und der Drogentest verliefen auch negativ.“

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