"Wir lassen uns nicht mundtot machen", wetterte Wiedner, der sich als eine Art "Robin Hood" darstellt. Weil er Ämterschließungen und Personalabbau vehement kritisiert habe, wolle ihn Postchef Georg Pölzl mit allen Mitteln loswerden.
Wiedner: "Unsere Homepage wurde gesperrt, FCG-Kalender und Blöcke, die wir mit Gewerkschaftsbeiträgen hergestellt hatten, wurden eingezogen." Ob das wirklich so ist, oder ob die Materialien mit Postgeld finanziert wurden, muss das Gericht klären. Der Vorstand wirft Wiedner üble Nachrede und missbräuchlichen Umgang mit Betriebsmitteln vor. Denn nur der Betriebsrat und nicht einzelne Fraktionen könnten Aussendungen machen, meinte Post-Sprecher Michael Homola.
Stimmt das Gericht der Aufhebung der Immunität zu, wird es für Wiedner eng. Peinlich ist die Sache für die Post allemal. Die Kontrahenten reden mittlerweile nur noch über ihre Anwälte miteinander.
von Alex Schönherr, Kronen Zeitung










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