03.07.2021 09:40 |

EM-Spielort im Fokus

Hotspot München: Delta breitet sich in Bayern aus

Die hoch ansteckende Delta-Variante des Coronavirus breitet sich in Bayern zunehmend aus. Die mit Abstand meisten registrierten Fälle gibt es in der Hauptstadt München, die auch ein Spielort im Rahmen der Fußball-Europameisterschaft ist. Einer Statistik des Landesamtes für Gesundheit (LGL) zufolge wurden bis 30. Juni 139 Delta-Fälle in der Landeshauptstadt festgestellt. Bis 1. Juni waren es nur 29 gewesen. 

Bayernweit stieg die Zahl der Delta-Fälle im Juni von 95 auf 481. Zu berücksichtigen sei, dass nicht alle positiven Corona-Tests daraufhin ausgewertet würden, um welche Virusvariante es sich handelt, erläuterte ein LGL-Sprecher. Zudem gebe es eine Zeitverzögerung, da es sich um ein aufwendiges Laborverfahren handle: Teilweise werde den Behörden zunächst lediglich ein positives Testergebnis mitgeteilt und die konkrete Auswertung der Delta-Variante dann nachgemeldet.

Inzwischen auch in ländlichen Regionen registriert
Nicht nur in großen Städten wie München, Nürnberg oder Augsburg wird die Delta-Variante inzwischen häufiger festgestellt, sondern auch in ländlichen Regionen wie zum Beispiel in den Landkreisen Kitzingen, Ostallgäu, Aschaffenburg und Ebersberg. Mancherorts waren laut LGL-Tabelle bis Mittwoch keine Delta-Fälle bekannt, etwa in Bayreuth, Kempten, Straubing sowie den Landkreisen Lichtenfels und Hof.

Gesundheitsminister Spahn ruft zum Impfen auf
Damit in Deutschland - trotz derzeit niedriger Corona-Fallzahlen - aus einem sorgenlosen Sommer kein Sorgenherbst werde, müsse weiter Vorsicht gelten, hatte der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn erst vergangene Woche erklärt. Und die Menschen erneut aufgefordert, sich impfen zu lassen und vor allem angesichts der Delta-Variante die zweite Impfung wahrzunehmen.

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