Zweites Standbein

Universität lukriert bereits 19 Millionen Euro von Dritten

Kärnten
07.02.2011 17:39
Schon längst sind die heimischen Bildungseinrichtungen vom Elfenbeinturm des Wissens zu offenen Häusern geworden. Das zeigt sich auch daran, dass an der Klagenfurter Uni schon mehr als ein Viertel des Gesamtbudgets über Dritte finanziert wird – Firmen sponsern Forschung, Arbeitsplätze, Weiterbildung.

Noch hat die Alpen Adria Universität ja keine großen Geldsorgen – die Sparpläne werden erst in der nächsten Leistungsperiode zu spüren sein. Daher schaut die Bilanz der sogenannten Drittmittelfinanzierung derzeit noch bestens aus: Immerhin wurden im Vorjahr bereits 19,4 Millionen Euro eigenständig lukriert; bei einem Gesamtbudget von 72,6 Millionen sind das also knapp 27 Prozent, die von Auftraggebern für konkrete Forschungsaufgaben, aber auch von Stiftungen und der EU für wissenschaftliche Projekte nach Klagenfurt geflossen sind.

"Die kontinuierliche Steigerung der Drittmittelentwicklung in den letzten Jahren ist ein Beweis für die hohe Forschungs- und Lehrqualität", freut sich Rektor Heinrich Mayr. Und betont, wie wichtig dieses finanzielle Standbein für die Kärntner Uni schon sei. 270 Arbeitsplätze hängen bereits daran; je mehr Aufträge renommierter Unternehmen kommen, desto besser kann sich die Alma Mater auch international positionieren.

Kärntner Krone

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