Zahlen geschönt?

"Roter Bus"-Orten droht Rückzahlung von Förderungen

Burgenland
03.02.2011 16:45
Nachdem Ungereimtheiten in den Abrechnungen im Zusammenhang mit dem "Roten Bus" aufgetaucht sind, prüfen die Aufsichtsbehörde des Landes und das Finanzministerium. Denn die von den Gemeinden angegebenen Fahrgastzahlen – Basis für die Bundesförderungen – könnten offenbar "geschönt" sein.

Die Vorgeschichte: 2002 wurde der sogenannte "Rote Bus" vom Land und dem "schwarzen" Gemeindeverband eingeführt. Bis vor der Einstellung verkehrte das Nahverkehrsmittel im Pinka- und Stremtal auf der Strecke von Güssing über die Mitgliederorte sogar bis nach Oberwart.

"Das Land steht zu seinen Verpflichtungen. Ein Vertrag zur Weiterführung lag bereits unterschriftsreif in der Schublade", betont SP-Landesrätin Verena Dunst. Doch die von den Gemeinden gelieferte Zahl von fast 243.000 Fahrgästen im Jahr ist weit höher als die amtliche Aufzeichnung mit 60.000. "Der Berechnungsschlüssel ist im Gesetz eindeutig festgelegt", heißt es.

"Unsere Daten stimmen", wird in den betroffenen Orten beteuert. Die Angaben überprüft jetzt die Landesamtsdirektion. Auch das Finanzministerium kontrolliert nach, im schlimmsten Fall droht den Gemeinden eine saftige Rückzahlung.

von Karl Grammer, Kronen Zeitung

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