Im Hafen von Mumbai
Deutscher Frachter versenkt indische Fregatte
Wie deutsche Medien am Donnerstag berichteten, stießen die "Nordlake" und die "Vindhyagiri" an ihren Seitenwänden zusammen. Im Maschinenraum des Kriegsschiffs brach sofort Feuer aus. Der Brand konnte erst nach Stunden gelöscht werden, kurz darauf sank die Fregatte. Derzeit ragen nur noch die Masten aus dem Hafenbecken von Mumbai. Der Frachter konnte seine Fahrt nach der Kollision ohne Probleme fortsetzen.
Die ungleiche Verteilung der Schäden liegt nicht zuletzt in der unterschiedlichen Größe der Schiffe begründet. Während die "Vindhyagiri" lediglich 113 Meter lang und knapp 3.000 Tonnen schwer ist, bringt es die "Nordlake" der Hamburger Reederei "Oldendorff" auf 180 Meter und 23.000 Tonnen. "Das ist so, als wenn ein Lastwagen einen Kleinwagen rammt", zitierte die indische Zeitung "Telegraph" einen indischen Offizier.
Obwohl zum Zeitpunkt der Kollision an Bord des Kriegsschiffs ein Familientag gefeiert wurde, kam bei dem Unglück niemand zu Schaden. Alle Personen an Bord konnten gerettet werden. Bleibt noch der materielle Verlust - aber den können die Inder wohl verschmerzen: Denn das 1981 in Dienst gestellte Schiff sollte spätestens im kommenden Jahr ausgemustert werden.












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