"Heimlichtuerei"

Wirbel um neue Personalchefin im Magistrat

Kärnten
02.02.2011 17:54
Im Klagenfurter Rathaus gibt es erneut Aufregung um das Personal! Konkret geht es diesmal um die neue Chefin der Personalabteilung, Marianne Klaming, die von der Kabeg an den Magistrat „verliehen“ wird. Wegen „Heimlichtuerei“ bei der Bestellung reagiert die Opposition mit einer Aufsichtsbeschwerde.

„Die Bestellung wurde nicht im Personalausschuss vorbereitet, erst während der Stadtsenatssitzung auf die Tagesordnung gesetzt und es gab keine Informationen über die Besoldung der neuen Leiterin“, kritisiert Andrea Wulz von den Grünen. Gemeinsam mit Vertretern der Stadt-ÖVP und der Liste E.W. (Ewald Wiedenbauer, Anm.) hat sie jetzt beim Land eine Aufsichtsbeschwerde eingebracht.

Die Opposition hatte bereits im Stadtsenat gegen die Bestellung der neuen Personalleiterin gestimmt. Die Juristin ist eigentlich bei der Kabeg beschäftigt und wird per Zuweisungsvertrag an die Stadt verliehen, wo sie für 1.800 Mitarbeiter verantwortlich ist.

Gehälter werden offengelegt
Personalreferent Wolfgang Germ steht zu Klamings Bestellung und erklärt: „Sie verdient nicht mehr und nicht weniger als ein Abteilungsleiter. Ich werde die Gehälter offenlegen.“ Allerdings ohne den dazu passenden Namen: Dies sei aus Datenschutzgründen auch in einer nicht öffentlichen Stadtsenatssitzung nicht möglich.

von Thomas Leitner, Kärntner Krone

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