Arzt-Attest negativ
WikiLeaks-Informant war nicht tauglich für Einsatz
Die letzte Entscheidung über eine Entsendung habe aber bei seinen direkten Vorgesetzten gelegen. Eine Untersuchung der Streitkräfte ergab demnach, dass dies Manning vermutlich dazu veranlasst haben könnte, Geheimdokumente weiterzugeben.
Die USA werfen dem Soldaten vor, geheime Militärdokumente über die Einsätze im Irak und in Afghanistan an das Enthüllungsportal WikiLeaks weitergegeben zu haben. Er steht auch im Verdacht, Depeschen der US-Diplomatie weitergeleitet zu haben, deren Veröffentlichung durch WikiLeaks Ende vergangenen Jahres erneut den Zorn Washingtons erregt hatten.
Die "Washington Post" berichtete allerdings, dass nach Angaben von Ermittlungen der US-Armee Mannings direkte Vorgesetzte Vorschriften zum Schutz der Geheimdokumente nicht eingehalten hätten und damit ein Sicherheitsrisiko bestanden habe. WikiLeaks legt seine Quelle für die US-Geheimdokumente nicht offen. Bei einer Verurteilung drohen Manning mehr als 50 Jahre Haft wegen Verrats.











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