Ex-Porto-Star zittert

Acht Jahre Haft für einen gefälschten Corona-Test?

Der Japaner Shoya Nakajima wurde vom FC Porto an l‘Al-Aïn FC (Vereinigte Arabische Emirate) ausgeliehen. Vor seinem Abflug aus Portugal soll er aber einen Coronavirus-Test gefälscht haben. Jetzt drohen ihm acht Jahre Haft.

Vor etwa fünf Monaten bemängelte Nakajima seine Einsatzzeiten bei Portugals Vorzeigeteam FC Porto und entschied sich, ein Leih-Angebot des arabischen Klubs Al-Ain FC anzunehmen. Der Klub schien keine schlechte Adresse zu sein, sie gewannen sogar schon 13-mal die Meisterschaft zu Hause. Am 7. Jänner hatten sich die beiden Klubs geeinigt, am 13. war er schon nach Dubai unterwegs, am 16. des Monats unterschrieb man den Vertrag. Alles schien glatt gelaufen zu sein.

Jetzt aber wird der Spieler mit Anschuldigungen aus Portugal konfrontiert: Er soll vor der Reise einen Coronavirus-Test gefälscht haben, der positiv gewesen war. Und so etwas wird in Portugal nicht gerne gesehen (nicht nur dort). Die Behörden reagierten schnell und schalteten den Innenminister, die Polizei und das nationale Institut für Gesundheit ein. 

Razzia
Am Donnerstag fand dann eine  Razzia in der Wohnung des Japaners in Portugal statt. Da wurden mehrere Dokumente und Gegenstände sichergestellt. Man will wissen, ob Nakajima das Land verließ, nachdem er von seiner Covid-19-Ansteckung erfahren hatte. Im Falle einer bewussten Täuschung der Behörden würden ihm acht Jahre Haft drohen, schreibt das Schweizer Portal „Lematin.ch“.  

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Sonntag, 17. Oktober 2021
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