Anlässlich eines Wien-Aufenthaltes hat Bayerns Nachwuchschef Werner Kern den bevorstehenden Abgang des ÖFB-U19-Teamspielers allerdings mit kritischen Worten kommentiert. "Man kann nicht schmollen, wenn es Probleme gibt, oder davor weglaufen", sagte der 64-Jährige über Knasmüllner.
Knasmüllner, der es im Herbst einige Male in den Profi-Kader der Bayern geschafft hatte, fühlte sich von Amateure-Trainer Herrmann Gerland unfair behandelt, weil er nicht genügend Freiheiten bekommen hatte. Dass es für den 18-Jährigen beim italienischen Meister einfacher wird, bezweifelt Kern. "Dort wird er erstmal weiterverliehen, und dann muss er sich in der Provinz seine Sporen verdienen."
Im Gegensatz zu David Alaba fehle es Knasmüllner an mentaler Stärke. "Von der Qualität her ist er um nichts schlechter. Aber er hat nicht diese Beißer-Qualitäten, wie sie David hat", sagte Kern. Für Alaba, der bis Sommer an Hoffenheim verliehen wurde, ist der Deutsche voll des Lobes. "Von allen Österreichern, die bei uns sind, vereint er Talent und Einsatz am besten. Er hat eine unglaubliche Besessenheit."
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