Freund zieht den Hut

Salzburger begehrt: Sambia-Duo vor Absprung?

Salzburgs Sportdirektor Christoph Freund stellt sich nach dem fixierten Double auf einen potenziell regen Transfer-Sommer ein. „Ich schließe nicht aus, dass bei uns einiges passieren wird. Einige Spieler sind auf einem sehr hohen Level und zeigen das auch immer wieder, sie sind auch interessant für einige international richtig gute Vereine“, sagte Freund am Freitag. Er kennt die Mechanismen des Marktes und Gepflogenheiten in Salzburg. „Es wird nicht langweilig werden.“

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Allzu konkret wollte der Sportchef in Bezug aufn Namen nicht werden, dem Vernehmen nach gelten etwa die beiden Sambia-Teamspieler Patson Daka (22) und Enock Mwepu (23) als mögliche Absprung-Kandidaten. Torjäger Daka wurde zuletzt schon ein möglicher Umzug nach Leipzig gemeinsam mit Trainer Jesse Marsch nachgesagt, doch aus Sachsen gibt es derzeit laut Freund keine Anfrage. Auch die Innenverteidiger Andre Ramalho und Maximilian Wöber blicken zumindest interessiert in andere Ligen.

Salzburg wiederum hat Interesse an einer weiteren Verpflichtung des aktuell ausgeliehenen Defensiv-Allrounders Bernardo, Gespräche mit dessen Stammclub Brighton sollen folgen. Hinzu kommt, dass eine ganze Armada an vertraglich gebundenen Spielern zuletzt verliehen war. „Einige Jungs haben die Bühne sehr gut genützt“, sagte Freund.

Alle Klubziele erreicht
Den Abgang von Trainer Marsch fingen die Salzburger bekanntlich intern mit Liefering-Coach Matthias Jaissle auf. Dass danach alle Klubziele erreicht wurden, ließ Freund am Freitag öffentlich seinen Hut ziehen. „Es hat in vielen Vereinen Trainerrochaden gegeben, auch in Deutschland, wo man sieht, dass das nicht immer so einfach vonstattengeht. Einige haben sich bei uns vielleicht erhofft, dass wir einbrechen oder Wirkung zeigen.“

Fokussiert
Das Ergebnis zeige aber „wie fokussiert Jesse war und die Mannschaft“, meinte Freund. „Obwohl das kurzfristig war, haben wir das gut gemanaget, sind mit einer unserer besten Leistungen Cupsieger geworden und haben souverän den Meistertitel eingefahren.“ Von einem Selbstläufer wollte der Sportchef nichts wissen. „Es war absolut keine Selbstverständlichkeit, dass wir das geschafft haben. Die Saison war durch Covid und die Dopingsperren nicht immer ganz leicht.“

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