Großeinsatz in NÖ

Schwerverletzte bei Frontalcrash auf der B10

Alarm für Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei am Tag der Arbeit! Samstagnachmittag kam es auf der B10 zwischen Schwadorf und Enzersdorf an der Fischa im Gemeindegebiet von Enzersdorf (NÖ) zu einem schweren Verkehrsunfall mit mehreren eingeklemmten Personen. Auch ein Notarzthubschrauber stand im Einsatz.

Kein Tag der Erholung war der Feiertag am Samstag für viele ehrenamtliche Helfer im niederösterreichischen Bezirk Bruck an der Leitha. Denn gegen 13.40 Uhr kollidierten auf der B10 zwischen Enzersdorf an der Fischa und Schwadorf aus vorerst unbekannter Ursache zwei Fahrzeuge mit Wiener Kennzeichen. Durch die Wucht des Aufpralls wurden beide Unfallwagen in den Straßengraben geschleudert. Zeugen verständigten sofort die Einsatzkräfte.

Großalarm für Helfer
Binnen weniger Minuten trafen zwei First Responder des Roten Kreuzes am Ort des Geschehens ein. Zudem alarmierte die Leitstelle drei Rettungswagen des Roten Kreuzes, das Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) aus Schwechat, den zuständigen Bezirkseinsatzleiter sowie den ÖAMTC-Notarzthubschrauber Christophorus 3 aus Wiener Neustadt.

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Die Erstmeldung lautete, dass zwei Fahrzeuge kollidiert und drei Personen eingeklemmt sind.

Rotkreuz-Bezirkseinsatzleiter Michael Kirschka zur "Krone"

Herausfordernde Menschenrettung
Als erste Feuerwehr trafen die Florianis aus Schwadorf an der Unfallstelle ein. „Wir wurden von einem First Responder aus Enzersdorf eingewiesen. Von uns wurde sofort mit der technischen Menschenrettung mittels hydraulischen Rettungsgeräten am Fahrzeug welches aus unserer Sicht am Nächsten war begonnen. Die unmittelbar darauf eintreffende und örtlich zuständige Feuerwehr Enzersdorf übernahm die Befreiung des anderen Lenkers. Hier kamen ebenfalls hydraulische Rettungsgeräte zum Einsatz“, hieß es von der Feuerwehr Schwadorf.

Während Polizei und Feuerwehr die B10 in beiden Fahrtrichtungen für den Verkehr sperrten, retteten die Florianis die in den Unfallwracks eingeklemmten Personen.

Per Helikopter ins Spital
Die drei Verletzten (offenbar ein älteres Ehepaar sowie ein etwa 25-jähriger Mann) wurden anschließend von den Sanitätern aus Schwechat und Bruck an der Leitha sowie der Notärztin aus Schwechat und dem Notarzt des Rettungshubschraubers Christophorus 3 notfallmedizinisch erstversorgt.

„Ein schwer verletzter Patient wurde vom Notarzthubschrauber ins Krankenhaus geflogen, die beiden anderen Verletzten konnten bodengebunden transportiert werden“, erläuterte Rettungsdienst-Einsatzleiter Michael Kirschka.

Ehe die B10 wieder für den Verkehr freigegeben werden konnte, mussten die Florianis noch die von Fahrzeugtrümmern übersäte Straße reinigen.

Insgesamt standen rund 70 Kameraden von drei Feuerwehren, etwa ein Dutzend Rotkreuz-Helfer, mehrere Polizeistreifen sowie die Besatzung des Rettungshelikopters über eine Stunde lang im Einsatz.

Patrick Huber
Patrick Huber
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