„Sind zu bevorzugen“

Impfgremium empfiehlt mRNA-Vakzine für Schwangere

Wissenschaft
28.04.2021 20:36

Das Nationale Impfgremium (NIG) hat am Mittwoch ausdrücklich die Corona-Impfung für Schwangere empfohlen. In den aktualisierten Anwendungsempfehlungen des NIG hieß es: „Bisher liegen nur begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung von COVID-19-Impfstoffen bei Schwangeren vor, diese ließen ausnahmslos keine Auffälligkeiten erkennen. Insbesondere zu mRNA-Impfstoffen wurden mittlerweile Daten publiziert, weshalb bei der Impfung von Schwangeren mRNA-Impfstoffe zu bevorzugen sind.“

In den ebenfalls aktualisierten Empfehlungen zur Priorisierung des NIG werden Schwangere nun in der dritten Priorität („erhöht“) angeführt. „Schwangere insbesondere im 2. und 3. Trimenon (Nutzen-Risiko-Evaluierung und Aufklärung!) sowie enge Haushaltskontakte von Schwangeren wegen des potenziell schweren Krankheitsverlaufes bei Schwangeren“, heißt es dort. In der dritten Priorität befinden sich unter anderem auch 70 bis 74 Jahre alte Menschen und Patienten mit durch Vorerkrankungen erhöhtem Risiko sowie deren Angehörige.

Partner von Schwangeren bereits geimpft
In Wien werden bereits Partner von Schwangeren bereits seit Längerem geimpft, in anderen Bundesländern lief die Anmeldung etwas schleppend. In der Steiermark wurde die Impfung von Angehörigen der werdenden Mütter sogar zwischenzeitlich eingestellt. 

Noch kein Impfstoff zugelassen
Während sich die heimischen Experten für eine Immunsierung von „Mamas in spe“ aussprechen, es gibt dafür jedoch noch keine Zulassung der Impfstoffe. Anlaufende Studien zeigen allerdings erste gute Ergebnisse ohne negative Auswirkungen. Fakt ist: Wer plant schwanger zu werden, sollte einen eventuellen Impftermin wahrnehmen.

Das Baby als „reines Bauchgefühl“: Wir kommen schon damit auf die Welt. (Bild: ©Alena Ozerova - stock.adobe.com)
Das Baby als „reines Bauchgefühl“: Wir kommen schon damit auf die Welt.

Immer mehr Studien zeigen zudem einen überaus positiven Effekt von Corona-Impfungen bei schwangeren Frauen: Die so immunisierten Frauen geben ihre Antikörper auch an ihre Babys weiter. Später können sie diese auch über die Muttermilch bekommen.

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