24.04.2021 17:00 |

Fokus Energie

Imster Modellregion kann drei Jahre weiterlaufen

Energiegeladen verkündete die Klima- und Energie-Modellregion (KEM) Imst am Donnerstag die Weiterführung in den nächsten drei Jahren. Die Pionierregion zog eine stolze Bilanz und möchte in jeder Gemeinde ein Energieteam sehen. Mehr Junge sollen mitarbeiten.
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„Energiebündel“ nennt sich die KEM Imst, die seit 2012 Pionierarbeit leistet und offensichtlich andere Regionen ansteckte. 2020 noch zählte man in Tirol nur vier Modellregionen, ab heuer sind es bereits zehn! Ein Energiebündel ist auch KEM-Managerin Gisela Egger. Nicht zufällig lud sie am Donnerstag in den Roppener Kultursaal, um die Frohbotschaft zu verkünden: „Wir haben die Zusage des Klima- und Energiefonds für die zweite Weiterführungsphase in den nächsten drei Jahren.“ Roppen ist die Lead-Gemeinde der 25 Mitgliedskommunen.

Das Ziel bleibt ehrgeizig
Neue Phase, altes Ziel: 100 Prozent Versorgung mit erneuerbarer Energie. Es sei das Arbeiten in dieser Thematik leichter geworden, so Egger, die trotzdem eine stolze Bilanz der letzten drei Jahre vorlegte: 80 Schulworkshops, Radkonzepte für drei Gemeinden, Nachhaltigkeitskonzept Ötztal, Kleinwasserkraftwerke und Fotovoltaik forciert, um einige Beispiele zu nennen.

Energiebuchhaltung und -teams
Aber jetzt geht‘s in die Zukunft und für diese wurden beim vorangegangenen Vernetzungstreffen auch schon die Weichen gestellt. Allerdings ohne einen der treibenden Kräfte der Vergangenheit, dem zurückgetretenen Stamser BM Franz Gallop. „Eines der vielen Ziele wird sein, die Energiebuchhaltung in Gemeinden zu etablieren und flächendeckend Energieteams zu bilden“, präzisiert Egger. Für den Hausherren, BM Ingo Mayr, gibt es auch ein strategisches Ziel: „Wir müssen zusehends die junge Generation für die aktive Energiearbeit gewinnen.“

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