16.04.2021 10:51 |

Um Drama zu verhindern

Queen trennt William & Harry bei Philips Begräbnis

Eigentlich haben alle gehofft, Prinz Harry und Prinz William auf dem Begräbnis von Prinz Philip am Samstag „Schulter an Schulter“ zu sehen. Doch daraus wird wohl nichts. Denn für die feierliche Verabschiedung des Prinzgemahls in Schloss Windsor traf die Königsfamilie die Entscheidung, die beiden Brüder zu trennen - wohl um den Frieden zu wahren und ein unnötiges Drama zu verhindern. Außerdem müssen die Royals am Samstag einen Mund-Nasen-Schutz tragen und Abstand halten. Das geht aus den Details zur Zeremonie hervor, die am Donnerstag bekannt gegeben wurden.

In der Vergangenheit sind Prinz William und Prinz Harry bei offiziellen Auftritten stets als Einheit aufgetreten. Doch seitdem seit dem „Megxit“ und dem Skandal-Interview der Sussexes mit Oprah Winfrey eisige Stimmung zwischen den Brüdern herrscht, ist vieles anders. Auch dann, wenn am Samstag Prinz Philip zu Grabe getragen wird.

Denn anders als zuvor angenommen, werden die Prinzen während des Trauerzuges durch Schloss Windsor nicht „Schulter an Schulter“ hinter dem Sarg des Herzogs von Edinburgh, der mit einem eigens angepassten Land Rover Defender mit Hybridtechnik zur St.-Georgs-Kapelle gebracht wird, schreiten. Die Königsfamilie hatte sich nämlich dazu entschlossen, ihren Cousin Peter Phillips als eine Art „Puffer“ in der Prozession zwischen William und Harry gehen zu lassen. 

Queen wollte Harry Blamage ersparen
Schon zuvor hatte die Queen ein Machtwort gesprochen, um Prinz Harry eine große Blamage zu ersparen. Ein Dresscode für die Trauerfeier soll verhindern, dass Harry, dem wegen der offiziellen Trennung von der Königsfamilie auch seine militärischen Titel entzogen wurden, als einziges Mitglied der Königsfamilie keine Uniform tragen wird.

Stattdessen sollen die Männer in Cutaways mit schwarzer Krawatte nach Schloss Windsor kommen, die Damen in schlichten, schwarzen Outfits. So soll die Familie, so der Wunsch der 94-Jährigen, auch optisch ihre Verbundenheit demonstrieren.

Sing-Verbot wegen Ansteckungsgefahr
Außerdem soll statt den Gästen selbst wegen der Corona-Ansteckungsgefahr nur ein kleiner Chor aus vier Personen bei der Zeremonie singen. Auch wird die musikalische Untermalung durch die Vertreter der Royal Navy und der Marine eine zentrale Rolle spielen. Zu den 30 Gästen gehören neben dem engsten Familienkreis auch drei Vertreter von Philips adeliger deutscher Verwandtschaft. 

Daniela Altenweisl
Daniela Altenweisl
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