12.04.2021 11:14 |

Schwere Vorwürfe

Nächste Enthüllung rund um Skandal-Bau in Lech

Wie jetzt bekannt wurde, sollen gegen die Projektleiter Christian Matt und Michael Haßler Verfahren wegen beträchtlicher Kostenüberschreitung bei anderen Bauprojekten in Vorarlberg im Laufen sein.

Gerold Schneider, ehemaliger Gemeindevertreter von Lech und Hotelier, erhob die schweren Vorwürfe in einem Brief an alle Gemeindevertreter von Lech. Auch der „Krone Vorarlberg“ liegt das Schreiben vor. Darin ist nachzulesen: „Gegen Ing. Haßler und Arch. Matt sind aktuell Prozesse beim Landesgericht Feldkirch wegen massiver Baukostenüberschreitungen und damit zusammenhängender Schadenersatzverfahren in Millionenhöhe anhängig.“

Projekt prüfen und stoppen lassen
Für Schneider ein Grund mehr, das gesamte Projekt Gemeindezentrum endlich von unabhängiger Stelle prüfen und - im besten Falle - stoppen zu lassen. Laut dem Schreiben soll zwischen Haßler und dem Land Vorarlberg auch wegen des Neubaus der Messehalle Dornbirn „ein Rechtsstreit nur in letzter Minute“ abgewendet worden sein - aber nur „aufgrund des Nachgebens verschiedener Werkunternehmer und des Landes selbst“.

Hitzige Debatte erwartet
Erst vergangene Woche wurde die Diskussion um das Megaprojekt mit geschätzten Baukosten von 40 Millionen Euro neu angeheizt, nachdem bekannt worden war, dass eines der beiden geplanten Gebäude viel höher als bisher angenommen werden soll. Heute wird in Lech die Gemeindevertretung tagen, um noch einmal über eine angestrebte Redimensionierung des Gemeindezentrums zu beraten. Die Debatte dürfte angesichts dieser neuen Enthüllungen recht hitzig ausfallen.

Angelika Drnek
Angelika Drnek
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