Im April geht es für den FC Bayern sowohl national und international um die Wurst - (Vor-)Entscheidungen im Kampf um den Meistertitel und die Champions-League-Trophäe stehen an. Und da kommt die vierwöchige Ausfallzeit von Stürmer Robert Lewandowski zur Unzeit. Wie wird der deutsche Meister den Unersetzlichen ersetzen?
Lewandowski, der auf dem besten Weg war, den Torrekord von Gerd Müller (40 Tore in einer Bundesliga-Saison) zu brechen, wird den Bayern in der Liga unter anderem im Schlager gegen RB Leipzig am Samstag fehlen und wohl erst Anfang Mai gegen Borussia Mönchengladbach sein Comeback geben können.
In der Champions League muss der Pole gegen Paris Saint-Germain zuschauen. Sollten die Bayern den Halbfinal-Aufstieg schaffen, dürfte auch das Hinspiel gegen Manchester City oder Dortmund Ende April zu früh kommen.
Trainer Hansi Flick muss nun an einem Plan tüfteln, um Lewandowski so gut es geht ersetzen zu können. Wie die „Bild“-Zeitung spekuliert, dürften Thomas Müller und Serge Gnabry in den nächsten Wochen die Sturmspitze besetzen, Maxim Choupo-Mouting steht als Back-up zur Verfügung. Auf den offensiven Außen werden - wie gehabt - Kingsley Coman und Leroy Sane wirbeln.
Der Sportdirektor von Bayerns nächstem Gegner, RB Leipzigs Markus Krösche, glaubt, dass die Münchner „auch ohne Lewandowski eine schlagkräftige Mannschaft auf den Platz kriegen“ werden.
Der Pole hatte am Sonntag in der WM-Qualifikation gegen Andorra eine Bänderdehnung im Knie erlitten. Sein Nationalverband hatte zunächst von einer Ausfallzeit von gewöhnlich „fünf bis zehn Tagen“ bei Verletzungen dieser Art gesprochen. Vom Länderspiel reiste Lewandowski nach München, wo am Dienstag bekannt wurde, dass der Goalgetter vier Wochen ausfallen werde.
Lewandowski war zuletzt Ende Februar 2020 für mehrere Spiele ausgefallen. Damals verpasste er wegen einer Schienbeinverletzung drei Partien - das war bisher die längste verletzungsbedingte Pause für die Tormaschine als Bayern-Profi.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.