Inter wurde seiner Favoritenrolle im zweiten Vorschlussrundenspiel vollauf gerecht. Schon in der dritten Minute sorgte Dejan Stankovic für die Führung der Italiener, die auch durch den frühen Ausfall von Wesley Sneijder nicht aus dem Tritt kamen. Der angeschlagene niederländische Star musste bereits nach fünf Minuten durch Thiago Motta ersetzt werden. Mit dem 2:0 durch den Argentinier Javier Zanetti war die Begegnung bereits nach 32 Minuten entschieden. Diego Milito (73.) besorgte in der zweiten Halbzeit den Endstand.
Hickersberger mit Al Wahda Sechster
Zuvor hatte SSC Al Wahda, die Mannschaft von Ex-ÖFB-Teamchef Josef Hickersberger, den Bewerb auf Platz sechs beendet. Der Meister der Vereinigten Arabischen Emirate verspielte gegen das favorisierte Pachuca aus Mexiko in der Schlussphase einen 2:0-Vorsprung und musste nach einem 2:2 nach regulärer Spielzeit ins direkt darauffolgende Elfmeterschießen, wo man mit 2:4 den Kürzeren zog. Zum Matchwinner avancierte der für Kroatien spielberechtigte, gebürtige Argentinier Dario Cvitanich mit zwei Treffern innerhalb von sieben Minuten (82., 89.).
"Der entscheidende Moment war die zweite Gelbe Karte für Mahmoud Al Kamali", meinte Hickersberger und spielte auf die 72. Minute an, ab der er mit zehn Mann das Auskommen finden musste. "Aber ich bin dennoch mit der Leistung zufrieden. Wir haben deutlich besser gespielt als gegen Seongnam, und meine Spieler haben somit ihre Selbstachtung wiedergewonnen. Trotz der Niederlage war es ein guter Abschied."
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