SK Aich/Dob hat zum ersten Mal in der Club-Geschichte den österreichischen Männer-Volleyball-Cup gewonnen. Die Kärntner behielten am Sonntag im Endspiel in Bleiburg gegen VCA Amstetten NÖ nach einem Satzrückstand noch mit 3:1 (-25,24,18,19) die Oberhand. Die Niederösterreicher hatten von 2016 bis 2018 im Cup triumphiert, in den jüngsten beiden Auflagen war UVC Graz erfolgreich gewesen. Der Damen-Titel ging an ASKÖ Linz-Steg dank einem 3:1-(17,-18,13,23)-Sieg gegen UVC Graz.
In der JUFA-Arena legte Aich/Dob gegen den vierfachen Cupsieger einen Fehlstart hin und war nahe dran, auch den zweiten Satz zu verlieren. Im Finish behielten sie da aber die Nerven und leiteten damit die Wende ein. Im dritten und vierten Durchgang war der große Favorit stärker und verwertete den dritten Matchball. Nach dem 2020 gegen Graz verlorenen Endspiel hatte man diesmal also das bessere Ende. Gegen Amstetten hatte man diese Saison auch schon in der Liga zweimal gewonnen - da in drei Sätzen.
Unzufrieden mit Performance
„Natürlich freuen wir uns über den ersten Cup-Titel, es ist ein schöner Titel“, betonte Aich/Dobs Sportdirektor Martin Micheu im ORF-Interview. Mit der Performance seines Teams war er aber nicht wirklich zufrieden. „Ich brauche noch länger, um das zu verkraften, was geboten wurde. Wir haben bei Gott nicht das gespielt, was wir können.“
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