Konzept entwickelt

Bordelle wollen mit eigenen Teststraßen aufsperren

Wien
19.02.2021 06:00

Was sich in den vergangenen Monaten schon angekündigt hat, gerät jetzt völlig aus den Fugen: Geschlossene Bordelle und Sauna-Clubs drängen Prostituierte und Freier gleichermaßen in die Illegalität. Die Polizei kommt mit Kontrollen und Razzien kaum nach, bei „Hausbesuchen“ ist der Gewalt Tür und Tor geöffnet.

Laut aktueller Covid-Verordnung ist das Escort-Service (Sexarbeiterinnen besuchen Freier zu Hause und müssten einen negativen Corona-Test vorweisen) erlaubt. Nicht erlaubt ist es aber, die Damen aufzusuchen.

Während aufgrund der Maßnahmen in Rotlichtlokalen also tote Hose herrscht, blüht die illegale Prostitution in Privatwohnungen auf - samt negativen Begleiterscheinungen: Die Frauen befinden sich außerhalb der gesundheitlichen Kontrolle, was für alle Seiten eine Gefahr birgt. Auch gewaltsame Übergriffe sind keine Seltenheit.

Wiedereröffnung gefordert
In diesem Licht fordern daher viele Bordell-Betreiber die Wiedereröffnung ihrer Etablissements: „Wir würden vor dem Zutritt auch Teststraßen anbieten. Damit wäre die Gesundheit und damit die Sicherheit für alle gewährleistet“, so Alexander Holzer, Chef des Goldentime in Wien.

Oliver Papacek
Oliver Papacek
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