Fußball

Nach Selbstfaller

Rapid: „Ausschluss spielte Altach in die Karten!“

Ausgerechnet im letzten Spiel vor dem großen Schlager gegen Red Bull Salzburg ist Rapids Siegesserie in der Bundesliga gestoppt worden. Trotz langer Überzahl und einiger Topchancen reichte es am Samstag beim bisherigen Schlusslicht SCR Altach nur zu einem 0:0, weshalb sich der Rückstand auf Spitzenreiter Red Bull Salzburg auf drei Punkte vergrößerte. „Der Ausschluss hat Altach in die Karten gespielt“, ist der Frust bei Didi Kühbauer und Co. groß.

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Aufgrund des klar schlechteren Torverhältnisses können die Hütteldorfer Platz eins auch mit einem Sieg am Sonntag in Wals-Siezenheim nicht übernehmen. Erstmals nach fünf Siegen gab es keinen Erfolg, zum erst zweiten Mal in dieser Meisterschaftssaison kein erzieltes Tor. „Dabei hatten wir genug Chancen, um zu gewinnen“, erklärte Trainer Dietmar Kühbauer.

Seine Schützlinge scheiterten entweder an Altach-Goalie Martin Kobras oder an der eigenen Abschlussschwäche. „Die Altacher hatten das Glück auf ihrer Seite und mit Kobras einen guten Tormann“, meinte Kühbauer.

Aus der rund 70-minütigen personellen Überlegenheit nach Gelb-Rot für Emanuel Schreiner konnte man kein Kapital schlagen. „Der Ausschluss hat Altach in die Karten gespielt, weil sie dann mit Mann und Maus verteidigt und uns die Räume genommen haben“, sagte der Rapid-Coach. Vorwürfe an seine Kicker gab es keine. „Natürlich hätten wir lieber gewonnen, aber solche Spiele gibt es eben.“ Man sei nicht geknickt und werde nicht in Panik verfallen, versprach der 49-Jährige.

„Müssen dieses Spiel einfach irgendwie gewinnen“
Außenspieler Thorsten Schick war im Sky-Interview die Enttäuschung über die verlorenen zwei Punkte deutlich anzumerken. „Wir müssen dieses Spiel einfach irgendwie gewinnen“, erklärte der 30-jährige Steirer, der selbst einen Hochkaräter ausgelassen hatte. „Wir müssen unsere Chancen machen, da gehöre ich dazu. Eine größere Torchance gibt‘s glaube ich nicht.“

Nur auf die starke Leistung von Kobras sei der verpasste Rapid-Sieg nicht zurückzuführen, betonte Schick. „Ich will Martin nicht zu nahe treten, aber das war eher unser eigenes Unvermögen.“

Quelle: APA

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