Wegen einer angeblichen versuchten Vergewaltigung waren am Mittwoch ein Einheimischer (47) und ein Somalier (25) in einer Innsbrucker Wohnung in Streit geraten. Dieser eskalierte bald, der 25-Jährige attackierte den Wohnungsbesitzer mit einem Küchenmesser. Die Verletzungen sind leicht, hätten aber laut Polizei auch tödlich enden können.
Eine Polizeistreife wurde gegen 21.40 Uhr zu der Innsbrucker Wohnung gerufen, nachdem es dort zu einem lautstarken Streit gekommen war. Tatsächlich hatte die Auseinandersetzung zwischen dem einheimischen Wohnungsinhaber (47) und einem Somalier (25) verbal begonnen, doch der 25-Jährige hatte später ein Küchenmesser eingesetzt und den 47-Jährigen im Gesicht und an den Händen verletzt.
Vergewaltigungsversuch als Auslöser
„Das Opfer erlitt durch den Angriff an sich leichte Verletzungen, die Art und Weise wie sie jedoch zugefügt wurden, ist in der Regel mit Lebensgefahr verbunden“, informiert die Exekutive. Auslöser für den Streit war die einheimische Freundin (40) des Wohnungsinhabers - der Somalier habe am Vortag versucht, diese zu vergewaltigen. Die Ermittlungen zum genauen Tathergang und Vernehmungen sind derzeit noch im Gange.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.