01.02.2021 15:20 |

Kritik an Maßnahmen

Nina Proll: „Die Bürger werden entmündigt“

Dass Nina Proll nicht immer voll und ganz hinter den geltenden Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie steht, hat die Schauspielerin in der Vergangenheit nicht zuletzt mit ihren Songs „Willkommen in der Demokratie“ und „I zag die au“ zum Ausdruck gebracht. Jetzt lässt die „Vorstadtweiber“-Darstellerin erneut mit kritischen Tönen aufhorchen. In einer Video-Plauderei mit deutschen Corona-Kritikern macht die 47-Jährige ihrem Ärger über die rigorosen Einschränkungen Luft. 

Es sei „eine Ehre“ für sie, mit der außerparlamentarischen „Stiftung Corona Ausschuss“ zu plaudern, erkärte Nina Proll jetzt auf Instagram und veröffentlichte dazu einen kurzen Clip, in dem man einen Ausschnitt des Interviews mit den deutschen Corona-Kritikern zu sehen bekommt. Darin verurteilt die Schauspielerin die Maßnahmen der deutschen, aber auch österreichischen Regierung aufs Schärfste.

„Tendenzen zur Entmündigung der Bürger“
Diese „negative Entwicklung“ habe schon „vor Corona“ ihren Anfang genommen, ist sich Gesprächsleiter Dr. Reiner Füllmich sicher - und trifft damit bei Proll voll ins Schwarze. Es gebe in letzter Zeit immer mehr „Tendenzen zur Entmündigung der Bürger“, habe auch sie feststellen müssen, so die 47-Jährige. „Eigenverantwortung wird ja gar nicht mehr gewünscht, es scheint so, als wäre das etwas Störendes, etwas Bedrohliches“, erläuterte Proll ihre Ansichten.

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Eigenverantwortung wird ja gar nicht mehr gewünscht, es scheint so, als wäre das etwas Störendes, etwas Bedrohliches.

Nina Proll

Von den verantwortlichen Politikern werde stets argumentiert: „Dann herrscht Anarchie“, fuhr Proll fort. Sie sehe das jedoch anders und könne und wolle mit diesem Denkansatz nicht einhergehen. Immerhin habe das Zusammenleben vor Corona ja gerade deshalb so gut funktioniert, weil „Spielregeln“ wie „Gleichberechtigung“ und „das Recht auf persönliche Freiheit“ hart erarbeitet wurden. „Dafür sind sogar Menschen gestorben“, ist Proll fast nicht mehr zu bremsen. „Das ist ja nicht nichts!“

Die Corona-Pandemie zeige nun aber deutlich: „Wenn wir all diese Errungenschaften aufgeben, dann werden sie bei nächster Gelegenheit wieder verletzt“, so die Ehefrau von Schauspieler Gregor Bloéb abschließend. 

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