Teresa Stadlober ist am Freitag beim Langlauf-Weltcup in Falun im Skating-Einzelstartrennen über 10 km nicht über Platz 30 hinausgekommen. Die Radstädterin hatte bei klirrender Kälte zwei Minuten Rückstand auf US-Siegerin Jessica Diggins. Ihre ÖSV-Teamkollegin Lisa Unterweger wurde 49. Am Samstag steht am schwedischen WM-Schauplatz von 2015 ein Klassik-Einzelstart (10 km) auf dem Programm, den Sprint am Sonntag lässt Stadlober aus.
Im Skatingrennen siegte Diggins knapp vor der norwegischen Topfavoritin Therese Johaug (+ 2,1 Sek.). Rang drei ging an die Schwedin Ebba Andersson (14,6). Bei den Herren (15 km) gewann wenige Tage nach seinem Ausraster in Lahti der Russe Alexander Bolschunow. Der Seriensieger war am Sonntag im Staffelzieleinlauf gegen Joni Mäki völlig aus der Rolle gefallen, er hatte mit seinem Skistock wutentbrannt nach dem Finnen geschlagen und ihn dann auch noch mit einem Bodycheck zu Boden befördert. Russland wurde daraufhin disqualifiziert, weitere Sanktionen gegen Bolschunow blieben aber aus.
In Falun gewann er mit viel Mühe vor Simen Hegstad Krüger (+ 1,8 Sek.). Dritter wurde mit Sjur Röthe (23,9) ein weiterer Norweger. Deren Topstar Johannes Hösflot Kläbo belegte bei seinem Comeback nach fast zweimonatiger Pause über eine Minute hinter Bolschunow Rang sieben. Der Olympiasieger hatte nach seinem Auftakterfolg in Ruka seit Ende November im Weltcup aus Angst vor Coronafolgen ausgesetzt. ÖSV-Läufer Mika Vermeulen landete mit Rückenproblemen abgeschlagen auf Platz 71. Nicht am Start war wegen eines Corona-Falles ein Großteils des französischen Teams um Maurice Manificat.
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