13.01.2021 17:28 |

„In expansiver Phase“

Italien will Notstand bis Ende April verlängern

Italiens Regierung will den Corona-Notstand bis zum 30. April verlängern. „Die Epidemie ist erneut in einer expansiven Phase“, so Gesundheitsminister Roberto Speranza am Mittwoch. Bisher war der Ausnahmezustand bis Ende Jänner befristet. Rom hatte diesen erstmals Ende Jänner 2020 ausgerufen. Seither wurde er mehrmals verlängert. Seit Beginn der Coronavirus-Pandemie im Februar 2020 hat das Land die Schwelle von 80.000 Todesopfern überschritten. 

Speranza kündigte neue, zum Teil verschärfte Regeln zum Corona-Schutz an. Die Bewegungsfreiheit zwischen 20 Regionen und die persönlichen Kontakte der Bürger sollen stark eingeschränkt bleiben. Das Land soll weiter in verschiedene Corona-Risikozonen mit unterschiedlich strengen Regeln eingeteilt sein. Für die seit Monaten geschlossenen Museen gibt es einen kleinen Lichtblick: Sie können in Regionen mit niedrigem Ansteckungsrisiko wieder öffnen.

In dem 60-Millionen-Einwohner-Land starben seit Februar 2020 offiziell etwa 80.000 Menschen im Zusammenhang mit Corona.

175.429 Tests, 15.775 Neuinfektionen
Die Zahl der registrierten Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden ist am Mittwoch von 14.242 auf 15.775 gestiegen. Dabei wurden 175.429 Tests durchgeführt, neun Prozent davon fielen positiv aus. Die Zahl der in Spitälern behandelten Covid-19-Patienten ist in 24 Stunden von 23.712 auf 23.525 Personen gesunken, berichtete das Gesundheitsministerium.

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).