05.01.2021 08:33 |

Noch offene Fragen

Entscheidung zu Moderna-Impfstoff verschoben

Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hat die Entscheidung über die Empfehlung eines zweiten Corona-Impfstoffes für die EU auf den 6. Jänner verschoben. Der Expertenausschuss der EMA war bereits am Montag und damit zwei Tage früher als geplant zusammengetroffen und hatte über die Zulassung des Impfstoffes des US-Herstellers Moderna beraten.

Dabei seien einige Fragen offen geblieben, sagte der niederländische Vertreter in dem Ausschuss. Die EMA hatte bereits zuvor nicht ausgeschlossen, dass eine Entscheidung erst bei der planmäßigen Sitzung des Ausschusses am Dreikönigstag fallen könnte.

Der RNA-Impfstoff von Moderna ist bereits in den USA (seit Dezember) und Kanada zugelassen. Bei einer positiven Empfehlung der EMA muss noch die EU-Kommission zustimmen. Das gilt als Formsache und könnte in kürzester Zeit geschehen.

Video: So wirken RNA-Impfstoffe

EU hat bereits 160 Millionen Dosen bestellt
Es wäre nach dem Präparat der Hersteller Pfizer und Biontech der zweite Impfstoff gegen Covid-19, der in den EU-Mitgliedsstaaten zugelassen würde. Die EU hat bei Moderna bereits 160 Millionen Dosen des Impfstoffes bestellt.

Laut der Zulassungsstudie hat der Moderna-Impfstoff mRNA-1273 eine Schutzrate von 100 Prozent bei der Prävention schwerer Krankheitsverläufe von Covid-19, es gebe aber häufig vorübergehende Impfreaktionen (etwa Fieber), heißt es.

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