01.01.2021 06:33 |

Blick in die Zukunft:

Was bringt uns 2021?

SPÖ-Alleinregierung, 1700 Euro Mindestlohn, mehr Bauland, das große 100-Jahre-Jubiläum - im Burgenland hat eine neue Zeitrechnung begonnen. Die Aussichten bessern sich...

Das Burgenland unendliche Weiten: Wir schreiben das Jahr 2021. Dies sind die Abenteuer eines pannonischen Raumschiffes, das mit seiner 293.500 Mann und Frau starken Crew unterwegs ist, um neue Welten zu erforschen.

Über Wortspielereien wie jene mit der legendären TV-Kultserie „Raumschiff Enterprise“ kann Physiker und „Science Buster“ Werner Gruber nur schmunzeln. Als seriöser Forscher dringt er in wissenschaftliche Galaxien vor. Der wortgewandte Experte zählt zum Kreis jener Gelehrten, die sich mit Landeshauptmann Hans Peter Doskozil über Zukunftsthemen austauschen. Fragen der Klimaschutz-, Umwelt- und Energiepolitik stehen im Mittelpunkt. Laut dem Physiker eröffnen sich immer neue Möglichkeiten. Das stetig wachsende Potential sei, so Gruber, noch lange nicht ausgeschöpft.

Den Burgenländern Stabilität und Sicherheit in schwierigen Zeiten geben, gleichzeitig wichtige Neuerungen vorantreiben - diese Doppelaufgabe hat sich Doskozil für die kommenden Monate vorgenommen. Eines steht fest: „Im Neuen Jahr bleibt die Covid-19-Pandemie ein bestimmendes Thema“, sagt der Landeshauptmann überzeugt. Das Burgenland habe 2020 bereits viel getan, um Härten für Arbeitnehmer, die Wirtschaft und den Tourismus abzufedern. „Die Bemühungen gehen weiter. Ich bin sicher, durch den Zusammenhalt in unserem Bundesland meistern wir die Herausforderung“, betont Doskozil.

Mut für die Zukunft machen soll ein weiteres bestimmendes Thema: Das Burgenland feiert den 100. Geburtstag. „2021 wird für uns alle ein ganz besonderes Jahr. Das große Jubiläum bietet nicht nur die Gelegenheit, respektvoll zurückzublicken. Es wird vielmehr Startschuss und Motivation sein, um Impulse und Initiativen für eine gute Weiterentwicklung in allen wichtigen Bereichen wie Beschäftigung, Soziales, Jugend, Kultur und Bildung zu setzen“, erklärt Doskozil. Der imposante Auftakt steht heute auf dem Programm: Im Pausenfilm „Happy Birthday, Burgenland!“ beim berühmten Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker präsentiert sich der Jubilar einem Millionen-Publikum auf allen fünf Kontinenten von seinen besten Seiten. In dieser Tonart geht es weiter.

Arbeit wartet in vielen Bereichen. Ein Schwerpunkt ist die regionale Wirtschaft. Ein neuer Beteiligungsfonds soll die Fortführung von Betrieben absichern, die in Pleite-Gefahr geraten, aber eine positive Prognose haben. Der erfolgreiche Handwerkerbonus besteht weiter. Eine Insolvenzstiftung soll Jobsuchende bei der Weiterbildung unterstützen. Fortgeführt wird das, was 2020 im Landesdienst und in der Krankenanstaltengesellschaft umgesetzt wurde: 1700 Euro netto Mindestlohn. Heuer folgen das Eisenstädter Spital der Barmherzigen Brüder und die Gemeinden. Das Anstellungsmodell für pflegende Angehörige wird ausgeweitet. Großes Augenmerk liegt auf den Spitalsprojekten in Oberwart und Gols. Zudem sollen hochwertige Internet-Verbindungen auch in peripheren Gebieten funktionieren. „Eine eigene Breitband-Strategie stellen wir schon in den nächsten Wochen vor“, kündigt Doskozil an. Mit wohl überlegtem Optimismus blickt er in die Zukunft: „Unser Landesjubiläum wird ganz im Zeichen des Zusammenhalts und für ein Miteinander stehen.“

Mit den Worten des Vulkaniers im „Raumschiff Enterprise“, Mr. Spock: „Faszinierend!“

Karl Grammer, Kronen Zeitung

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