10.12.2020 14:30 |

19.500 Einsatzstunden

Straßenmeistereien im Kampf gegen die Schneemassen

Die Mitarbeiter der Landestraßenverwaltung waren seit Beginn der Schneefälle allein in Oberkärnten rund 19.500 Stunden im Einsatz. Die Einsatztrupps helfen auch in den Nachbarbundesländern. Die Schneeräumung auf der Plöckenpass Straße geht zwar voran, laut ÖAMTC soll die Sperre aber bis 14. Dezember andauern. Zur Zeit konnte bis zum Ederwirt geräumt werden. Eine Luftaufnahme zeigt die derzeitige Situation. Weiterhin gesperrt ist auch die B 107 zwischen Heiligenblut und Döllach in beiden Richtungen wegen Schneeglätte.

„Unsere Einsatztrupps sind auch schnell und unbürokratisch zur Stelle, wenn Gemeinden oder Nachbarbundesländer Unterstützung benötigen“, betont Landesrat Martin Gruber. So hat das Bundesland Tirol bezüglich einer Schneeräumung auf der B111 in Osttirol (Landesgrenze bei Maria Luggau bis Unterilliach) um Unterstützung gebeten.

„Mit Unterstützung des Jägerbataillons 24 des Bundesheeres konnte die B 111 Gailtalstraße von Untertilliach nach Kärnten wieder befahrbar gemacht werden. Am Flugplatz in Nikolsdorf hilft das Bundesheer mit einem Notstromaggregat zum Betanken der Hubschrauber, da es hier einen Stromausfall gibt und die Betankungsanlage ausgefallen ist“, erklärt die Bezirkshauptfrau Olga Reisner.

Auch die Gemeinden im Oberen Drautal, Mölltal, Gail- und Lesachtal werden vom Land Kärnten bei der Bewältigung der Schneemassen auf Gemeindestraßen unterstützt. Um schneller voranzukommen, wurden aus Salzburg und der Steiermark sowie der AFINAG weitere Schneefräsen zur Verfügung gestellt. Man hoffe, nahezu alle Landes- und Gemeindestraßen in kurzer Zeit frei zu bekommen. Die Kosten dieses Winterdiensteinsatzes belaufen sich mittlerweile auf rund 1,55 Millionen Euro.

 Kärntner Krone
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