

Der Crash sorgte für ein Stau-Chaos am ohnehin schon verkehrsreichen Reise-Samstag: Die Kollision zwischen einem voll besetzten Reisebus und einem Auto in den frühen Morgenstunden auf der B179 Fernpassstraße im Tiroler Außerfern stellte viele Fahrzeuglenker auf eine harte Geduldsprobe. Jetzt sind neue Details zum Unfall bekannt.
Ereignet hat sich der folgenschwere Unfall kurz nach 7 Uhr auf der B179 im Bereich Lähn/Wengle zwischen Bichlbach und Lermoos. Die Fernpassstraße musste daraufhin komplett gesperrt werden. Ein Großeinsatz war die Folge – ein gewaltiger Stau ebenso. Gegen 11 Uhr betrug die Länge des Staus laut ÖAMTC in Richtung Norden noch immer gut 17 Kilometer!
Genauer Unfallhergang noch unklar
Was war geschehen? Es kam in den frühen Morgenstunden zu einer Kollision zwischen einem mit 47 Personen voll besetzten Reisebus aus Deutschland und einem Auto. „Der genaue Unfallhergang ist derzeit noch unklar und Gegenstand weiterer Ermittlungen“, berichtete die Polizei am Nachmittag.


Vier Verletzte in Krankenhäuser gebracht
Arg erwischte es die Pkw-Insassen. Der 66-jährige deutsche Autolenker und eine am Beifahrersitz mitfahrende Frau erlitten durch die Wucht des Zusammenstoßes schwere Verletzungen. Der Lenker wurde nach der Erstversorgung mit der Rettung ins Bezirkskrankenhaus Reutte eingeliefert, die Frau mit dem Notarzthubschrauber in die Klinik Murnau geflogen.
„Eine auf der Rückbank des Pkw mitfahrende Frau sowie der 57-jährige griechische Buslenker wurden unbestimmten Grades verletzt und ebenfalls in das Bezirkskrankenhaus Reutte eingeliefert“, so die Polizei weiter.
20 Businsassen erlitten leichte Verletzungen
Doch damit nicht genug: Von den 47 Businsassen hätten insgesamt 20 leichte Verletzungen erlitten. Sie wurden vor Ort behandelt – ein Transport ins Spital sei jedoch bei keiner dieser 20 Personen nötig gewesen.
Lange Rückstaus wegen Sperre
Die B179 musste im Bereich der Unfallstelle komplett gesperrt werden. Im bereits in der Früh aufkommenden Reiseverkehr – Stichwort: Urlauberschichtwechsel – kam es zu massiven Behinderungen. Binnen kürzester Zeit bildeten sich auf beiden Seiten lange Rückstaus.
Die Totalsperre wurde schließlich gegen 9 Uhr aufgehoben. Zunächst konnte dann zumindest eine Fahrspur wieder freigegeben werden, an der Unfallstelle wurde der Verkehr wechselseitig vorbeigeleitet. Erst gegen 10.30 Uhr waren dann beide Fahrstreifen dann wieder frei. Die Stau-Situation entspannte sich erst in den Nachmittagsstunden.
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