„Krone“ enthüllt

Über 6 Euro? Das kostet Krügerl im Schweizerhaus

Österreich
07.03.2026 14:00

Die Zeit bleibt im größten Biergarten des Landes stehen – zumindest bei der Teuerung: Denn der Krügerl-Preis im weltberühmten Schweizerhaus im Wiener Prater ist heuer eine schöne Überraschung fürs Geldbörsel. Die „Krone“ lüftet eine Woche vor der Eröffnung das bestgehütete Geheimnis der Hauptstadt.

Der Traditionsbetrieb der Gastro-Familie Kolarik geht heuer in die 106. Saison. In jedem Tourismusführer vertreten, hat das weit über die Grenzen Wiens hinaus bekannte Schweizerhaus auch viele treue heimische Stammgäste.

Und fast so fix wie das Eröffnungsdatum nach der langen Winterpause am 15. März scheint auch der Bierpreis im grünen Prater zu sein. Denn während die Rekord-Inflation das Leben immer weniger leistbar macht – ein Restaurantbesuch oder Hotelzimmer ist mit knapp 44 Prozent Plus binnen fünf Jahren sogar auf Platz 1 bei der Teuerung – können sich die Gäste des größten Biergartens Österreichs quasi über einen Kurzurlaub freuen.

Bier-Fixpreis schon dritte Saison in Folge
Obwohl der Countdown zur Eröffnung auf Hochtouren läuft, die Küche und Schankanlage im Schanigarten für 1500 Besucher allein draußen auf Hochglanz poliert wird, sind noch immer nicht einmal die Kellner über das bestgehütete Geheimnis der Stadt informiert. Die „Krone“ kann hier das Bier-Rätsel enthüllen: Die Rechnung für ein Krügerl bleibt unter einer magischen Grenze eingefroren!

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Durch starke Partnerschaften gelingt es uns, das Jubiläum mit einem seit drei Jahren unveränderten Bierpreis zu feiern.

Schweizerhaus-Chef Karl Kolarik

Ein halber Liter Gerstensaft kostet heuer 5,90 Euro. Genau so viel wie 2025 und auch 2024. Der Preis bleibt damit, trotz hoher Personal- und durch den Iran-Krieg wieder explodierender Energiekosten, gleich. Da schmecken die ebenso bekannten knusprigen Stelzen oder die Kartoffelpuffer gleich viel besser.

Der Grund ist ein runder Festtag. Denn nach Liebe auf dem ersten Schluck setzt das Schweizerhaus seit mittlerweile 100 Jahren auf Frischgezapftes aus dem Hause Budweiser Budvar, der Nationalbrauerei in unserem Nachbarland Tschechien. „Durch starke Partnerschaften gelingt es uns, das mit einem seit drei Jahren unveränderten Bierpreis zu feiern. Gemeinsam mit unseren Gästen sehen wir einer unvergesslichen Jubiläumssaison entgegen!“, freut sich Senior-Chef Karl Kolarik.

Neue Markisen und 70 Bäume für heiße Sommertage
Unverwechselbar ist die Qualität des Bieres, das mit Wasser aus dem artesischen Brunnen in 300 Metern Tiefe gebraut wird. Nach über 90 Tage Reifung wird es erst dann in aller Ruhe ausgeschenkt. Unzählige Fässer lagern im Keller des Hauses und warten darauf, im eigens kreierten Krügerl-Glas „Bunkerl“ mit seinen konkaven Bullaugen genossen zu werden.

Über den Winter hat sich jedenfalls viel getan im Schweizerhaus. Nicht alles sollen und werden die Gäste aber bemerken, weil ob der Modernisierung der Charakter des Hauses nicht angetastet wird. Unter anderem wurde in modernste Küchengeräte investiert, die weniger Energie verbrauchen und damit sowohl klima- und umweltschonend als auch effizient sind. Auch die Ausgabestation ist komplett erneuert.

Sichtbar hingegen sind die neuen Markisen, die gemeinsam mit fast 70 großen Bäumen an heißen Sommertagen bei einem kühlenden Getränk Schatten spenden. Na dann, Prost!

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