So es die Lage zulässt

Intensivstationen bald voll: NÖ bietet Hilfe an

Während die Lage in den NÖ-Spitälern stabil ist, droht in Oberösterreich eine Überlastung. „So es die eigenen Kapazitäten zulassen, werden wir helfen!“, heißt es aus dem Regierungsviertel St. Pölten.

In keinem anderen Bundesland sind prozentuell gesehen noch so viele Spitals- aber auch Intensivbetten frei wie in Niederösterreich. Weit prekärer ist die Lage indes im benachbarten Oberösterreich. Mehr als 90 Prozent der Normal- und Intensivbetten galten (Stand Dienstagfrüh) dort als belegt, und die Spitäler drohen an ihre Belastungsgrenzen zu stoßen. Auch deshalb kommt nun ein erstes Hilfsangebot aus dem Land zwischen Enns und Leitha.

„Das Virus macht vor Grenzen nicht halt. Sollte es in Oberösterreich Bedarf für konkrete Hilfe geben, dann werden wir diese Nachbarschaftshilfe natürlich geben, so es unsere eigenen Möglichkeiten zulassen. Ich bin mit meiner Kollegin Christine Haberlander in Kontakt“, verrät der für die Spitäler zuständige Landesvize Stephan Pernkopf der „Krone“. Konkrete Anfragen zu Betten habe es vorerst aber noch nicht gegeben. Fast 1900 Normal- und mehr als 100 Intensivbetten sind hierzulande zusätzlich noch verfügbar. Während die Lage in den Spitälern stabil bleibt, pendelt sich die Zahl der Neuansteckungen auf vierstelligem Niveau ein. 1027 Fälle kamen gestern dazu. „Am Wochenende“, hofft man im Büro von Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig, „sollten erste Anzeichen einer Trendwende zu sehen sein.“

Ausgewirkt hat sich das Virus auch auf die jüngste Gemeinderatssitzung in Wiener Neustadt. Weil fast alle Mitglieder der sozialdemokratischen Fraktion als Kontaktpersonen galten, konnte lediglich ein SP-Mandatar teilnehmen.

Nikolaus Frings, Kronen Zeitung

 Niederösterreich-Krone
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