30.10.2020 22:29 |

Malovcic ausgeschieden

„Dancing Stars“: Kirchgasser „ordinär und flirty“

Seit Freitagabend sind nur noch sechs Paare im Rennen um den Titel des „Dancing Stars 2020“. Edita Malovcic und Florian Vana mussten die Show verlassen. Die Schauspielerin: „Wir haben es sehr genossen. Ich freue mich über diesen guten Freund, den ich gefunden habe.“ Eine Überraschung des Abends war aber auch das ehemalige Ski-Ass Michaela Kirchgasser. Sie zeigte sich als Harley Quinn von ihrer sexy Seite im bauchfreien Kostüm sehr selbstbewusst. Das erstaunte besonders den strengen Juror Balasz Ekker, der begeistert erklärte: „Sie war schüchtern, zart, lieb und jetzt ist sie ordinär, laut und flirty.“

Krachende Scharniere
Bei „Dancing Stars“ war am Freitagabend Halloween. Als erstes Paar zeigten Andy Ogris und Vesela Dimova, was sie geübt haben. Ogris ließ jedenfalls die „Scharniere krachen“, wie er sagte. Zum Besten gegeben wurde eine Rumba im Totenkostüm zu „Living in a Ghost Town“. „Der beste Auftritt, den ihr bisher hattet“, lobte Juror Dirk Heidemann den Kult-Fußballer. „Kann man gelten lassen“, fand auch Kollege Balázs Ekker und Karina Sarkissova spendete ebenfalls Lob: „Ich bin ein Fan.“ 

Dracula spielt mit seiner Puppe
Die beiden Turteltauben Edita Malovcic und Florian Vana tanzten als Dracula und Puppe, die unter seiner Kontrolle steht, Wiener Walzer zu „Wiener Blut“. Dabei wurde darauf geachtet, dass alles familienfreundlich bleibt, „obwohl man bei Halloween an Blut und Grusel und so denkt“. Dabei konnte Malovcic ihr schauspielerisches Talent präsentieren.

Sarkissova lobte, dass Malovcic lautlos „durch das Parkett geschwebt sei“ und fand den Tanz „wunderschön“. Auch Ekker fand, das die Inszenierung „gut rüberkam.“ Heidemann war begeistert vom Intro. Das sei „ganz toll“ gewesen. Leider fand das Fernsehpublikum das offensichtlich nicht so und die Punkte reichten nicht für die nächste Show.

Begeisterung über Overalls
Cesár Sampson und Conny Kreuter tanzten Cha-Cha-Cha als und zu „Ghostbusters“. Balazs Ekker kommentierte besonders die Geisterjäger-Rucksäcke samt Waffen, die die beiden am Rücken hatten. Es sei ihnen gelungen, das Spielzeug einzusetzen, ohne es in den Vordergrund zu rücken. Dirk Heidemann sagte: „Ich bin wieder von euch begeistert.“ In die Overalls war er regelrecht verliebt. „Die kaufe ich euch ab“, erklärte er.

Karina Sarkissova fand, dass Kreuter dieses Mal mehr getanzt habe als Sampson. 

Ushakovas bester Tanz bis jetzt
Natalia Ushakova und Stefan Herzog tanzten Tango zu „The Munsters“. Heidemann lobte: „Das war sehr verbessert. Es wird jede Sendung besser.“ Die neben ihm am Jury-Pult sitzende Sarkissova fand das auch: „Heute war der beste Tanz, den wir je von Ihnen gesehen haben.“ Kritischer gab sich Ekker. Ihn störte, dass Ushakova gestresst gewirkt habe. „Es war nicht perfekt genug getanzt“.

Ordinär, laut und flirty
Michi Kirchgasser und Vadim Garbuzov tanzten als Harley Quinn und Joker Cha-Cha-Cha zu „Sweet But Psycho“ mit einer tollen Choreografie und kreativen Kostümen. Der extra für die Show Brusthaar-geharzte Garbuzov hatte nicht nur Tattoos am Oberkörper, sondern auch ein Joker-Grinsen auf die Hand gemalt, das er sich immer wieder vors Gesicht hielt. Kirchgasser war zur Begeisterung der Jury als Comicfigur Harley Quinn sehr überzeugend. „Erstaunlich, wie sie sich weiterhin verändern und verbessern“, lobte Sarkissova.

„Ich bin auch vollkommen begeistert“, stimmte Heidemann zu. „Du siehst aus wie Anfang 20“, machte er Kirchgasser auch noch ein Kompliment zu ihrer Aufmachung. „Sie war schüchtern, zart, lieb und jetzt ist sie ordinär, laut und flirty“, war Ekker über die Ex-Skirennläuferin verblüfft.

„Simpel, clever, gut“
Norbert Oberhauser und Catharina Malek tanzten einen Slowfox zu „The Addams Family“. „Ich finde es schrecklich, dass es euch gelingt, euch Woche für Woche tänzerisch zu verbessern“, ließ Ekker das Paar nach dem Auftritt wissen. „Simple, clever, aber gut“, so Ekker weiter. 

Karina Sarkissova bewertete die Leistung „als solide“. „Der Dirk ist auch ganz begeistert“, meinte Heidemann, kritisierte aber das Fehlen der Weichheit beim Tanzen. 

„100.000 Volt ins Publikum geschossen“
Die in Sachen Sieg bei den Buchmachern unangefochtene Silvia Schneider an der Spitze, legte mit Danilo Campisi einen Paso Doble zu „The Black Pearl“ (Fluch der Karibik) aufs Parkett. Heidemann hat dieses Mal „wirklich eine Silvia gesehen, wie sie so d‘rauf ist.“ Sie habe „100.000 Volt ins Publikum geschossen (...) Es war sehr, sehr gut.“ Sarkissova lobte, dass Schneider dieses Mal nicht so perfektionistisch war, sondern „wild“.

„Diese Woche habe ich viel zu viel Danilo gesehen“, meinte hingegen Ekker. „Es geht letztendlich um euch zwei und den Paso Doble“, übte er Kritik. „Ich weiß nicht mehr, was ich tun soll“, entgegnete Campisi. Man habe sich bemüht, das zu bringen, was die Jury verlangt habe.

Am nächsten Freitag könnte die Show aufgrund des Corona-Lockdowns, der am Samstag von der Regierung verkündet werden soll, anders aussehen und ohne Publikum stattfinden. Außerdem wird es erstmals Tanzduelle geben. 

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