23.10.2020 05:30 |

Unvergessliche Momente

Kaum ist was passiert, steht es in der „Krone“

Unvergessliche Momente, die große Freude schenkten, aber auch die Herzen erschütterten: Die Burgenland-Redaktion blickt anlässlich der Eröffnung ihres Standortes in Eisenstadt für ihre Leser auf eine bewegte Vergangenheit zurück - und in die spannende Zukunft

Hellhörig, mutig, engagiert und stets am Puls der Zeit – so versucht die „Krone“ seit jeher, schnell und direkt am Schauplatz des Geschehens zu sein. In unserer Arbeit steckt viel Herzblut. Der Anlass kann aufregend, herzergreifend, traurig oder erschütternd sein. Hoffnung über alle Grenzen hinweg schenkte Papst Johannes Paul II., als er im Juni 1988 nach Trausdorf kam. Zehntausende Gläubige aus ganz Österreich und den Nachbarländern waren ihm gefolgt, um freudestrahlend seinen Segen zu empfangen.

Auf Wolke sieben schweben lebensfrohe Burgenländer, einer tat dies im Jänner 2002 ganz besonders. Der Glückspilz war Österreichs erster Euro-Lotto-König. Mit einem Quick-Tipp hatte er mehr als 3,4 Millionen € gewonnen, in alter Währung 47 Millionen und 28.067 Schilling. Mit ihm persönlich sprach nur die „Krone“. „Haus bauen, Autos kaufen, den Kindern helfen und nie mehr arbeiten“, verriet der damals 42-Jährige im Vertrauen seiner Lieblingszeitung. Nachsatz: „Stress habe ich seit dem Gewinn mehr als früher.“ Keiler hatten es auf sein Bares abgesehen.

Eines der erschütterndsten Ereignisse der vergangenen Jahre war das furchtbare Schicksal von 71 Flüchtlingen am 26. August 2015. Der Kühl-Lkw, in dem Kinder, Frauen und Männer aus Afghanistan, Syrien, dem Irak sowie dem Iran zusammengepfercht in den Westen unterwegs waren, wurde zum rollenden Massengrab. Entdeckt wurde der auf dem Pannenstreifen der A…4 abgestellte Schlepper-Laster bei Parndorf. Unmittelbar danach begannen bereits unsere Recherchen, nicht einmal eine Stunde später ging die Meldung online, und zumindest die „Krone“-Leser wussten sofort, welche Tragödie ganz Europa den Atem anhalten ließ.

Ein klein wenig länger dauerte es nur beim skurrilen Streit im legendären Landhausstüberl in Eisenstadt, bis es die Schlagzeile „Hoher Politiker beißt Kritiker“ auf die Titelseite schaffte.

Kurzum: Mitten in bewegten Zeiten wird die „Krone“ weiterhin das machen, was sie am besten kann: Rasch, genau und mit viel Einsatz vor Ort darüber zu berichten, was den Menschen im Burgenland am Herzen liegt.

Kronen Zeitung

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