Cluster gewachsen

Mittlerweile 26 Infizierte im Klinikum Zwettl

Im Zusammenhang mit einem Cluster um das Landesklinikum Zwettl in Niederösterreich sind am Freitag 26 mit dem Coronavirus infizierte Personen gemeldet worden. Das Büro von Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) verzeichnete zehn angesteckte Patienten und zwei erkrankte Besucher. Laut Bernhard Jany von der Landesgesundheitsagentur wurde auch ein weiterer Mitarbeiter positiv getestet, womit 14 Mitglieder des Personals als infiziert gelten.

In Niederösterreich befinden sich aktuell 10.144 Menschen in Quarantäne, teilte ein Sprecher der Landesrätin mit. In weiteren Clustern im Bundesland wurden zudem „minimale Zuwächse“ gemeldet. So stieg die Zahl der Infizierten in Verbindung mit einer Integrationswerkstatt für Behinderte in Ternitz (Bezirk Neunkirchen) um drei auf zwölf an.

Auch in einem Pflegezentrum in Zistersdorf (Bezirk Gänserndorf) wurde ein neuer Fall gemeldet, aktuell sind hier 32 Personen erkrankt. Das Screening der 400 Mitarbeiter des Zentrallagers einer Lebensmittelkette in St. Pölten, bei dem zuletzt zwölf Infizierte gemeldet worden waren, sei zudem abgeschlossen. Die Ergebnisse sollen am Samstag vorliegen.

84 Schüler erkrankt
In niederösterreichischen Schulen wurden weniger Ansteckungen registriert. Laut einer Aussendung von Bildungslandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (ÖVP) und Bildungsdirektor Johann Heuras vom Freitag sind 84 Schüler und 13 Lehrer erkrankt. 35 Klassen befinden sich im Distance Learning. Dem stehen 105 positive Fälle und 48 abgesonderte Klassen in der vergangenen Woche gegenüber.

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Die Maßnahmen greifen und die Schulen haben die Corona-Herausforderungen aktuell gut im Griff.

Bildungslandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister

„Die Maßnahmen greifen und die Schulen haben die Corona-Herausforderungen aktuell gut im Griff. Eine Entspannung der Situation bedeutet das aber noch nicht“, erklärten Teschl-Hofmeister und Heuras. Die Zusammenarbeit zwischen den Bildungs- und Gesundheitsbehörden funktioniere immer besser. Der Herbst bleibe jedoch „eine große Herausforderung“.

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