12.10.2020 15:17 |

Sicherer Schulweg

Riskanter Weg: „Wir haben Angst um unsere Kinder“

Gefährlich wird es für Kinder, wenn sie in den frühen Morgenstunden die Millstätter Straße in Radenthein überqueren müssen, um zum Schulbus zu gelangen. Dort gibt es weder einen sicheren Übergang, noch weisen Verkehrsschilder auf Schüler hin. Eltern hoffen seit Jahren auf Unterstützung - bisher aber vergeblich

„Diese Verkehrsfalle liegt mir bereits seit sieben Jahren im Magen. Jeder regt sich im Bereich der Siedlung Dorfstraße über den ungesicherten Übergang auf der stark befahrenen Millstätter Straße auf!“, ärgert sich Eva-Maria Hinteregger, die Mutter von Adrian (6).

Noch dazu kommt, dass die Geschwindigkeitsbeschränkung von 50 km/h von vielen Verkehrsteilnehmern ignoriert wird. „Die Leute brettern hier einfach so durch. Die Schüler, die queren wollen, um zur Bushaltestelle zu kommen, werden regelrecht ignoriert. Wir haben Angst um unsere Kinder!“, so die besorgte Mama.

Keine Sicherheit für Schulkinder
Viele Familien der betroffenen Siedlungen hatten sich bereits an zuständige Behörden gewandt, bisher wurden die Anliegen aber ignoriert. Man hofft weiter auf Unterstützung. „Das kann doch nicht sein, dass es auf der gefährlichen Strecke keine Sicherheit für unsere Kleinen gibt. Hinweisschilder, ein gesicherter Übergang oder ein Radar sind notwendig.“

„Krone“-Aktion „Sicherer Schulweg“
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Elisa Aschbacher
Elisa Aschbacher
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