08.10.2020 09:00 |

Hilfe auch 2021

Aufatmen bei den Salzburger Ortschefs

Das Land Salzburg wird auch 2021 den Gemeinden unter die Arme greifen und die Hälfte der entfallenen Bundesertragsanteile ersetzen. 50 Millionen Euro stehen für die Maßnahme bereit. Die Bürgermeister sind erleichtert.

Für die Gemeinden sind die Erträge, die sie vom Bund bekommen, ein wichtiger Bestandteil des Budgets. Durch die Krise und den damit verbundenen geringeren Steuereinnahmen werden diese Bundesertragsanteile geringer. Deshalb hilft das Land den Gemeinden auch im kommenden Jahr über die Runden und ersetzt einen Teil des Ausfalls, wie Landeshauptmann Wilfried Haslauer am Mittwoch bekannt gab. „Das hilft natürlich“, sagt Bischofshofens Bürgermeister Hansjörg Obinger (SPÖ). Er betont aber: „Dabei wird aber kein frisches Geld in die Hand genommen, sondern aus dem Gemeindenausgleichsfonds umverteilt – Geld, das ohnehin den Gemeinden zusteht.“ Zudem sei die Betroffenheit sehr unterschiedlich. „Wenn die Gemeinden die Mindereinnahmen der Kommunalsteuer zu stemmen haben, braucht es Stabilität bei den Bundesertragsanteilen“, so Obinger. „Das ist für uns sehr erfreulich und ganz wichtig“, sagt Seekirchens Bürgermeister Konrad Pieringer. Denn gerade jetzt beginnt die Erstellung für das Budget 2021, welches im Dezember beschlossen werden soll. 2019 betrugen die Höhe der Bundesertragsanteile in der Stadt an die 12 Millionen Euro. Für Dorfbeuerns Bürgermeister Adi Hinterhauser ist es ein wichtiges Signal. „Und ich bin natürlich erleichtert. Die Bundesertragsanteile sind der Hauptteil im Budget und damit die Lebensader“. so der Ortschef. In der Flachgauer Gemeinde wird das Budget im November und Dezember erstellt. „So können wir jetzt unsere Projekte weiterplanen“, ist Hinterhauser überzeugt.

Felix Roittner
Felix Roittner
Magdalena Mistlberger
Magdalena Mistlberger
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